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Tagung / Konferenz
ÜberLeben in den »Creative Industries«
Zwischen Lust und Last des Informellen. Surviving in the »Creative Industries«. Joy and burden of the informal. [en] | Dokumentation der internationalen Konferenz von Rosa Luxemburg Stiftung und »Helle Panke e.V.«


 

 
»Creative Industries«
– das ist der Schlüssel für die Metropolenentwicklung im 21. Jahrhundert, sagt Richard Florida. Und wir, die kreative Klasse - naja zumindest viele von uns - fühlen sich geschmeichelt und glauben es. Stadtregierungen wie in Berlin rücken die »Creative Industries« in das Zentrum von Image- und Standortpolitik. Nicht zuletzt Berlin ist in den letzten Jahren tatsächlich zum Anziehungspunkt für Kreative aller Art geworden, weil hier ein entsprechendes (multi)kulturelles »Kapital« versammelt ist, eine kreative Spannung entsteht, ebenso aber billig Wohnraum, Ausstellungsflächen, Gemeinschaftsbüros zur Verfügung stehen, das Leben in der Stadt im Vergleich mit anderen Metropolen günstig ist. »Arm aber sexy« eben. »Be creative, be precarious, be Berlin« – könnten wir die Anrufung eines bekannten Stadtmarketings paraphrasieren. Die Zahl der sogenannten Kreativen aus den Bereichen Kunst, Publizistik, Medien, Musik und Werbung wird in Berlin auf über 350.000 geschätzt – ein enormes Potenzial, das zugleich die Konkurrenz um Jobs, Räume und KäuferInnen der Kreativprodukte verschärft. (...)


Textbeiträge:

Nachhall:

 

Videodokumentation

Im Folgenden werden einzelne dokumentierte Programmpunkte der Konferenz in ihrer vollständigen Länge zu Download bereitgestellt.

Zum Herunterladen bitte mit der Maus auf den Link zeigen und mit der rechten Maustaste «Ziel speichern unter» auswählen.
Die Videodateien sind z.B. abspielbar mit dem kostenlosen Programm externer Link in neuem Fenster folgtVLC Media Player.
© Rosa-Luxemburg-Stiftung, Nutzungrechte: E-Mail Link folgtonline-redaktion@rosalux.de

Fr., 13. November: (Über)Leben, Arbeiten, Verwerten

15 Uhr: Be creative – das neue Prekariat

16 Uhr: Creative what...?

18 Uhr: Do and Undo, Deli Commedia - Tanzperformance von Baktruppen (Norwegen)

20:30 bis 22 Uhr: Streit am Abend

Link für Dateidownload folgtZwischen den digitalen Fronten - mehr Geld, mehr Freiheit oder alles für alle? [1029 MB]

  • Benni Bärmann (Keimform.de)
  • Wolfgang Schimmel (Verdi)
  • Matthias Spielkamp (iRights.info)
  • Moderation: Sabine Nuss (Rosa Luxemburg Stiftung)

22 bis 24 Uhr: Creative Spaces im Foyer und auf der Bühne

Sa., 14. November: Unterwandern, Widerstehen, Organisieren

13 Uhr: Link für Dateidownload folgtRebellion for profit - wird Abweichung zur Norm? [583 MB]

  • Silke van Dyk (Friedrich-Schiller-Universität Jena)

14 bis 16 Uhr: Link für Dateidownload folgt»Solidarität ist Selbstmord«? – Kooperation statt Konkurrenz [978 MB]

  • Kathlen Eggerling (connexx.av)
  • Eva Kiltz (VUT - Verband Unabhängiger Musikunternehmen)
  • Catherine McKercher (Carleton University Ottawa)
  • Moderation: Johanna Maiwald (DIE LINKE Berlin)

16 bis 18 Uhr: Creative Spaces im Foyer und auf der Bühne

 19 bis 20:30 Uhr: Creating City – privat, staatlich, öffentlich?

  • Jaap Draaisma (Broedplaatsen Amsterdam)
  • Klaus Lederer (DIE LINKE Berlin)
  • Ingo Bader (Technische Universität Berlin)
  • Moderation: Margit Mayer (Freie Universität Berlin)

21 Uhr: Ofrin Acoustronic Duo (Haifa/Berlin, Electro-NuJazz-Konzert)

22 Uhr: Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot (Abschlusskonzert)

ab 0 Uhr: Party mit DJ Kevin Swanson (://about house), artemis (://about blank), BARBEE (Barish/Tricornmusic/myspace.com/deepbarbee)

 

Volksbuehne im Praterconnex.avHelle Panke e.V.

 

Leute, die sich für dieses Thema interessieren, haben auch diese Dokumentation angeschaut: interner Link folgtClass in Crisis Das Prekariat zwischen Krise und Bewegung

 

Werbefilm:

 

Link für Dateidownload folgtDownload Video als mp4 (94 MB)

(Windows: rechte Maustaste/'Ziel speichern unter')
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Siehe auch:

externer Link in neuem Fenster folgt »Der feine Unterschied« Noch Boheme, bereits prekär oder schon Unterschicht? In den Milieus der Kreativen in den Großstädten sind diese Grenzen durchlässig geworden. Von Christiane Rösinger, ARTE Magazin 6/2009 (externer Link in neuem Fenster folgtFilmbeitrag bei YouTube)

externer Link in neuem Fenster folgtNot In Our Name, Marke Hamburg! Auruf gegen die Vermarktung von Städten als miteinander standortkonkurrierenden "Image Cities" am Beispiel Hamburgs.

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Termin:

13.11.09 15:00 bis 14.11.09 23:00

Ort:
Prater der Volksbühne, Kastanienallee 7-9, 10435 Berlin

Region:
Berlin

Kategorie(n):

Kapitalismus,
Gesellschaftstheorie,
Kultur,
Politische Kommunikation,
Sozialpolitik,
Medien

Teilnahmebeitrag:

5,- / Tag

Kontakt:

Mario Candeias, Tel:030 44310179

Besonderheiten:

In Kooperation mit der Volksbühne Berlin und connexx.av;
Konferenzsprachen: Englisch und Deutsch.