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ESF 2006

Das vierte Europäische Sozialforum findet vom 4. bis 7. Mai 2006 in Athen statt. Es ist das große Vernetzungstreffen der Bewegungen gegen die neoliberale  Globalisierung, gegen Deregulierung und Demokratieabbau, gegen Militarisierung und globale Umweltzerstörung. In Athen treffen sich an diesen Tagen Zehntausende von AktivistInnen des gesamten linken Spektrums, um politische Alternativen für ein zukunftsfähiges Europa zu entwickeln.

 

Wie schon bei den  vorangegangenen Foren in Florenz (2002), Paris (2003) und London (2004) ist die RLS auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Delegation und einem umfangreichen Angebot an Seminaren und Workshops dabei.

 

>>Fotogalerie: Abschlusskundgebung am 7. Mai

 

Audio-Beiträge:

 

>> Gespräch mit Hugo Braun (attac Deutschland). Beitrag für ein geplantes Podcast-Radio der RLS Brandenburg. Das Interview führte Andreas Trunschke. [mp3; 6MB]

>> Gespräch mit Judith Dellheim und Corinna Genschel über die Zukunft der lokalen Sozialforen. Das Interview führte Andreas Trunschke [mp3; 6,8MB]

 

>> Linke Regierungsbeteiligungen. Bericht von A. Trunschke (mp3; 10MB)

>> Gespräch mit Tobis Pflüger (MdEP GUE/NGL) zur Europäischen Verfassung und zum Europäischen Sozialforen-Prozess. Interview von A. Trunschke (mp3;  6MB)

 

>> Eindrücke von der Abschlusskundgebung. Bericht von A. Trunschke (mp3; 6,5MB)

 

Veranstaltungen:

 

Report Back: Athen 2006 - Die Sozialforen als Raum feministischer Politik? Ein geschlechterpolitischer Bilck auf die Sozialforen-Bewegung: Was wurde versucht, welche Strukturen sind produktiv, wie können Konflikte zugespitzt werden?
22.05. 19:00, Berlin >> mehr

 

Texte / Materialien

 

 

Programm:

 

>>Übersicht des Gesamtprogramms RLS/transform

 

 

 

Workshop: Mapping political and social Education in Europe

Welche Rolle spielt Bildung in politischen und sozialen Bewegungen und Prozessen? Während es in anderen politischen Themenfeldern gelungen ist, sich international zu vernetzen besteht im Bereich der Bildung kaum eine übernationale Kommunikation. Dies ist ein Defizit, da die Frage nach der Organisierung von Wissenszugängen, die in einer Wissensgesellschaft ein grundlegendes Moment von Demokratie ist, gerade im Bereich der Bildung zu diskutieren ist.

Wir laden daher Menschen aus den verschiedenen Ländern ein, die sich mit Bildung beschäftigen und sich austauschen und vernetzen wollen. Da die Bildungslandschaften sich je nach nationalem Kontext in ihrer Geschichte als auch in ihren Bezügen zu sozialen und politischen Bewegungen unterschieden, haben wir uns für die Formulierung „Bildung in sozialen und politischen Kontexten“ entschieden. Gemeint sind Initiativen, Träger und Einzelpersonen, die im Bereich nicht-staatlicher Bildung tätig sind.  Wir schlagen in diesem Zusammenhang verschiedene Arbeitsschritte und Fragen vor, die im Workshop erweitert werden können:

-    mit der Eingangsfrage nach "Bildungsprojekten in sozialen und politischen Kontexten“ wollen wir eine europäische Bildungslandkarte erstellen (Mapping).
-    inhaltliche Zugänge im Sinne von Bildungsverständnisse sollen sichtbar werden
-    welche Strategien entwickeln wir im Umgang mit Eigentum an Wissen z.B. Copyrights; sind Copylefts eine Alternative?
-    was halten bzw. wie verhalten wir uns gegenüber Strategien bezüglich Europäischer Bildungspolitik wie z.B. die Zertifizierung von Bildungskonzepten oder die Vergabe von EU-Mitteln für die Realisierung internationaler Projekte?
-    sind Tendenzen der Entpolitisierung öffentlicher Bildung zu beobachten?
-    welche verschiedenen Arbeitsweisen von Initiativen wie z.B. Netzwerke gibt es?

Wir möchten einen Prozess der gemeinsamen Auseinandersetzung um Bildung in Europa und darüber hinaus beginnen und Möglichkeiten inhaltlicher sowie ökonomischer Kooperationen zwischen Initiativen verschiedener Länder eröffnen.



Workshop “Made in Eastern Europe – global production chains, conditions of employment  and women´s struggles”

The workshop focuses on women working in the globalized clothing industry in eastern Europe. Factory- and home workers suffer from conditions of work being evocative of the early capitalism. To change this women’s situation especially the networking between them and the connections to social movements and trade unions must be brought forward. So the workshop is not only ought to deliver information about women’s conditions of labour and possibilities of resistance, but also be a platform for contact, exchange of experience and networking. 

We will show a short film and afterwards have a round-table-conversation with Bettina Musiolek (European Clean Cloth Campaign), Vanja Lesic (felicitas, Belgrade), Slavica Orelj (home- and factory worker, Belgrade), N.N. (Fair Trade Hellas, Thessaloniki), Presentation: Silke Veth (Rosa Luxemburg Foundation, Berlin)

 

 

Seminar: »Left Parties in Government«

Organisation: rosa-luxemburg-stiftung, initiatives pour un autre monde; Speaker: alfonso gianni (italy), asbjørn wahl (norway), michel vakaloulis, sociology, espaces marx, (france), cornelia hildebrandt (rls), Moderation: andreas trunschke (rls); Time: 3. Friday, 3. Lot room: f 25

Hardly any another question is so important for the left and is leading to completely chequered discussion as the one for governmental partizipation. In the past there were huge differences between left parties in France, Italy, in Sweden, in Norway concerning that question. Even today left opinions about the government of Lula in Brazil, Chavez in Venezuela or Evo Morales in Ecuador differ a lot.

Refelecting the new strength of the european left-wing parties and anti-neoliberal movements, which has recently shown up in italy, france and germany our seminar tries to exchange experiences and views on concrete political and social conflicts. We need different viewpoints: those of left parties, trade-unions and social movements. For this “plural left” the time has come to develop new strategies and a new cooperative political culture to achieve an anti-hegemony against neoliberalism. Searching for new ways we are going forward.

 

 

Website der Organisatoren:

http://athens.fse-esf.org


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