Prekäre Arbeitsverhältnisse im Kunst- und Kulturbetrieb
Im Rahmen der Themenwoche «Weitwinkel - Kunst. Kultur. Politik.»
Überbordende Arbeitszeiten, verschwimmende Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben, geringe Löhne, zunehmende ökonomische Unsicherheit… diese Stichworte gehören in Berlin für Kulturschaffende zum Alltag. Wie gelingt es Künstler_innen trotz prekärer Arbeitsbedingungen zu überleben und Eigeninitiative nicht zur Selbstausbeutung werden zu lassen? Kann es alleinige Strategie im Kunst- und Kulturbetrieb sein, zur Existenzsicherung ausschließlich auf die Förderpflicht von Bezirk und Senat zu verweisen? Die Möglichkeit, auf dem Markt zu bestehen, ist gegeben, wenn auch häufig unter sehr prekären Bedingungen. Welche Taktiken und Strategien für Künstler_innen gibt es?
Es diskutieren Christina Emig Könnig (Künstlerische Leitung Theaterkapelle Friedrichshain), Tucké Royale (Performance- Künstler_in), Norbert Kliesch (BVV-Mitglied Bündnis 90 die Grüne Friedrichshain-Kreuzberg, angefragt), Anne Passow (Leiterin der Geschäftsstelle des Landesverbands Freie Theaterschaffende); Moderation: Ines Koburger (Medienaktivistin, left vision, Berlin)
Übersicht über die gesamte Themenwoche: http://www.rosalux.de/event/44274
Kontakt
Ronald Höhner
Telefon: (030) 44310-149
Fax: (030) 44310-222
Email: hoehner@rosalux.de
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Besonderheiten
Das Ensemble der Theaterkapelle stimmt mit einer 20-minütigen theatralischen Intervention auf die Diskussion ein.




