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Veranstaltung

Workshop
02.12.2011 bis 04.12.2011 | ganztägig
Jugendbildungsstätte «Kurt Löwenstein», Werftpfuhl

Jugendbildungsnetzwerkstatt

Bild: ines Koburger

Jährlich veranstaltet das "Jugendbildungsnetzwerk bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung" eine Netzwerkstatt. Dabei geht es um die Handlungsfelder der Akteur_innen, die Reflexion eigener politischer Bildungsarbeit, das Kennenlernen neuer Methoden und Vernetzung von Trägern und Einzelpersonen. Schwerpunkt der diesjährigen Netzwerkstatt ist der Themenkomplex "Bildungskonzepte".

Ist Bildung Bestandteil linker Organisierung? Wie entwickeln wir Politik- und Bildungskonzepte in Zeiten von Extremismusklausel und Krise?

Vom 2.-4. Dezember 2011 wollen wir gemeinsam mit Euch in der diesjährigen Netzwerkstatt Konzepte und praktische Erfahrungen politischer (Jugend)bildungsarbeit diskutieren.

Von anliegenorientierter Bildung bis zur Partei-nahen Bildung, von Bildungskollektiven bis zu Bildung an der Schnittstelle zu Kunst und öffentlichem Raum, wollen wir unterschiedlichste Ansätze von Bildungsarbeit vorstellen und diskutieren: Was sind Erfahrungen, Möglichkeiten, Grenzen und Perspektiven der jeweiligen Bildungsansätze?

Gemeinsam wollen wir ohne Antragsstress und Sachzwänge Inhalte, Themen und Herangehensweisen diskutieren und reflektieren.
In vertiefenden Workshops können Herausforderungen wie die Demokratieerklärung oder kapitalismuskritische Bildung, aber auch Methoden und Ansätze wie gendersensible Bildungsarbeit unter die Lupe genommen werden.

Dies soll keine vollständige Auflistung der Workshops darstellen. Weitere sind in Planung und können gerne noch ergänzt werden.

Mehr Infos auch beim Koordinationsteam: koordination@jubinetz.org

Wie kann ich mich inhaltlich vorbereiten?

Es wird -wie bereits angekündigt- eine auf inhaltliche Auseinandersetzungen ausgerichtete Netzwerkstatt sein.

Am Samstag Vormittag wird es eine moderierte, von Inputs eingeleitete offene Diskussionsrunde zu den Fragen geben: Was ist das Linke an unserer Bildung bzw. Ist Bildung Bestandteil linker Organisierung? Wie entwickeln wir Politik- und Bildungskonzepte in Zeiten von Extremismusklausel und Krise?

Für die Inputs hierzu stellen sich Träger_innen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten und Ansätzen zur Verfügung.

Zusätzlich seid aber auch ihr gefragt, euch in die Diskussion einzubringen:

Was ist das Ziel eurer Bildungsarbeit?
Wie sieht eure politische und organisatorische Einbettung /Vernetzung aus?
Was ist das Selbstverständnis eurer Bildungsarbeit?
Wo seht ihr Grenzen eurer Bildungsarbeit?
Was ist für euch „gelungene“ Bildungsarbeit/ eine gelungene Aktion/Veranstaltung? und warum?
Wie finanziert ihr eure Bildungsarbeit?

Netzwerkstatt - Workshops und Open Space

Am Samstag Nachmittag (15-18 Uhr) wird es neben einem Workshop zu geschlechterreflektierender Bildungsarbeit (mit Stefke, siehe Ankündigungstext unten) Open Space-Bereiche geben, in denen wir vertiefend an den Schwerpunkten der Diskussion vom Vormittag weiter arbeiten.

Für den Open Space zur Extremismusklausel und dem Umgang mit anderen Begrenzungen haben wir Fritz Burschel (rls – Referat Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit) gewonnen. Christoph Ernst wird ebenfalls zu einem OpenSpace mit der Frage einladen: Wie kann kapitalismuskritische Bildungsarbeit im System Kapitalismus funktionieren? (Christoph hat ua. die Bildungsmaterialien zu Kapitalismus und Kapitalismuskritik mit erstellt). Zusätzlich und spontan können weitere Open Spaces eingerichtet werden.

«In 3 Stunden durch den Geschlechterdschungel !?!» (Workshop mit Stefke)

Werden wir wohl nicht schaffen, aber vielleicht kleine Anregungen und Anstöße geben, wie geschlechterreflektierende Bildungsarbeit aussehen kann.

Wie und mit welchen Methoden ist es möglich Geschlechterverhältnisse mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zum Thema zu machen? Welche Schwierigkeiten können dabei auftreten? Wie kann eine emanzipatorische, geschlechterreflektierende pädagogische Haltung umgesetzt werden? Auf welche Theorien und soziale Bewegungen stützt sich eine solche Bildungsarbeit? Wie kann in pädagogischen Settings die Auseinandersetzung mit Geschlecht mit anderen gesellschaftlichen Konfliktfeldern wie z. B. sozialer Ungleichheit oder Rassismus verknüpft werden? - sind beispielhafte Fragen, die uns in unserer neunjährigen geschlechterreflektierenden Bildungsarbeit innerhalb der DGB-Jugend begegnet sind, die uns beschäftigt haben und es weiterhin tun.

Wir laden Euch ein gemeinsam diesen Fragen innerhalb dieses kurzen Workshops nachzugehen, methodisch vielfältig angeleitet, angebunden an die eigenen Erfahrungen und Haltungen.

Infos auch auf der website des Jubi-Netzwerks, unter: http://www.jubinetz.org/netzwerkstatt.html#more-75

Zum Programm

Kontakt

Ann-Katrin Lebuhn

Telefon: (030) 44310-475
Fax: (030) 44310-222
Email: lebuhn@rosalux.de

Termindownload

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Besonderheiten

TN-Beitrag 30 Euro/20 Euro/10 Euro, aus den TN-Beiträgen werden die Fahrtkosten der Teilnehmenden solidarisch umverteilt. Um Anmeldung wird gebeten (kurze Email an): lebuhn@rosalux.de