Ausstellung „Betrifft: Aktion 3“, NS-Originalakten aus Düsseldorf und Köln
Ausstellung
Unter der Tarnbezeichnung „Aktion 3“ gab das Reichsfinanzministerium 1941 Anweisungen heraus, wie bei der Deportation der deutschen Juden deren Vermögen einzuziehen sei: Bis auf einen Betrag von 100 Reichsmark und 50 kg Gepäck solle das Vermögen der Deportierten eingezogen werden. Der Vermögensentzug und die Verwertung erfolgten in enger Zusammenarbeit von Finanzbeamten mit der Gestapo und unter Mitwirkung von Stadtverwaltungen, Hausverwaltern, Gerichtsvollziehern, Bankangestellten, Auktionatoren und Spediteuren. Die durch die „Aktion 3“ erzielten Einnahmen werden auf rund 778 Millionen Reichsmark beziffert.
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Besonderheiten
In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Düsseldorf, der Jüdischen Gemeinde und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Führungen für Schulklassen durch die Ausstellung mit Prof. Dr. Dreßen sind auf Anfrage möglich. Kontakt: Mahn- und Gedenkstelle Düsseldorf: 0211 8996205 oder Prof. Dr. Dreßen: 0243 34924

