Slawische Architekturmoderne
Zur nationalen Selbstinszenierung der tschechoslowakischen Demokratie 1918-39
Es war eine avantgardistische Architektur, die das Bild der demokratischen Tschechoslowakei prägte und eine starke, kaum gebrochene Tradition modernen Bauens begründete. Die Baukunst trug zum positiven Bild einer Republik im In- und Ausland bei, deren Nationalitätenpolitik dramatisch gescheitert ist. Der Vortrag schildert, wie in bewusster Abgrenzung von deutschen Traditionen eine slawische Moderne gestaltet wurde, z.B. im Hussitenkult, durch Umkodierung historischer Städte und Kulturlandschaften sowie mit Festanlagen der tschechischen Turnerbewegung, die einen Vergleich mit NS-Großbauten provozieren.
Kontakt
Michaela Klingberg
Telefon: 0162 2011042
Email: kulturforum@rosalux.de
Termindownload
Besonderheiten
Veranstaltet von der Hermann-Henselmann-Stiftung



