10.02.2012 | 14:00 Uhr bis 11.02.2012 | 16:00 Uhr
Hamburg
Mit Seminarleitung: Sandra Wachtel, Historikerin und freie Gedenkstätten-pädagogin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Holocaust und NS-Verbechen unterrichten
Umgang mit Emotionen und Widerständen - innovative Formen der Vermittlung

Dieses Seminar möchte den Fragen nachgehen, wie Akteure bzw. Lehrende mit den Emotionen, die die Themen Holocaust und NS-Verbrechen bei ihnen selbst, ihren Schüler_innen bzw. Teilnehmer_innen hervorrufen, umgehen können. Auch wollen wir über altersgerechte Medien und ihren Einsatz im Unterricht und an außerschulischen Lernorten sprechen. Darüber hinaus zeigen wir Möglichkeiten auf, das Interesse von Teilnehmenden zu wecken, die glauben, dass sie schon alles wissen, oder die die Haltung einnehmen, nichts wissen zu wollen.
Nach der Besichtigung von Teilen der Gedenkstätte, schließt sich die Möglichkeit an, die Eindrücke am historischen Ort und die damit verbundenen Emotionen zu reflektieren. Am Samstag wird die Hauptausstellung besichtigt und Möglichkeiten der Arbeit zum Thema Nationalsozialismus und seinen Verbrechen vorgestellt. Wir wollen praktisch erproben, welche Formen der persönlichen Auseinandersetzung Interesse bei Teilnehmenden wecken können; wie individuelle Zugänge und das je eigene Erleben in der Gegenwart in die pädagogische Beschäftigung mit dem Holocaust und dem Nationalsozialismus einfließen können.
Kontakt
Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
Zimmerpforte 8
20099 Hamburg
Telefon: 040 29882435
Email: info@rls-hamburg.de
Termindownload
Kosten
40 Euro, ermäßigt 20 Euro
Besonderheiten
Freitag 14 - 17:30 Uhr / Samstag 10 - 16 Uhr; Anmeldung erforderlich; Weiteres Seminarprogramm und Übernachtung im Commundo Tagungshotel Nettelnburg, Kostenanteil: 40 € incl. Unterkunft / Verpflegung (ermäßigt 20 €). In Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, dem Landesinstitut für Schule (Bremen) und der GEW Hamburg. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

