Krise des Sozialen – Mobilisierung der Subjekte
Die neoliberalen Predigten von Selbstverantwortung und Leistungsbereitschaft haben zu einem veränderten (Arbeits-)alltag geführt. Man spricht von einer Entgrenzung der Arbeit. Die Subjekte sollen funktional gemacht werden, mit ein bisschen Coaching, Therapie und Rausch.
Das Ergebnis ist die Erschöpfung und schließlich die Depression, die heute die weit verbreitetste psychische Erkrankung ist. Begleitet wird dies durch TV-Reality-Shows, die eine permanente Selbstoptimierung einfordern.
Die Berliner Diplom-Psychologin Dr. Christina Kaindl wird sich vor diesem Hintergrund mit den Fragen auseinandersetzen, was "normal" und was Norm ist, was als Zwang und was als "zeitgenössisch" zu gelten hat.
Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Club Celle und VHS.
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