06.03.2012 | 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Centro Sociale, Hamburg
Mit Egmond Tenten (Filmemacher), Rolf Spille (begleitender Architekt) sowie Erhard Buschmann (Bewohner des Wohnmodells); Moderation: Nicole Vrenegor& Manuel Osório (ASSR)
Die andere Seite der Gentrifizierung? Großwohnsiedlungen in Hamburg am Beispiel Steilshoop
(1) Ein Wohnexperiment der partizipativen Stadtentwicklung der 1970er Jahre in Steilshoop

Foto: Pincerno hier de.wikipedia.org/wiki/benutzer:Pincerno
Wenn von Gentrifizierung* gesprochen wird, sind damit oft stillschweigend die innenstadtnahen Viertel gemeint. Wie aber laufen Gentrifizierungsprozesse aus der Perspektive von den Rändern der Stadt? Welche Funktion haben Großwohnsiedlungen für den großstädtischen Wohnungsmarkt? Wie nehmen sich BewohnerInnen dort ihr Recht auf Stadt? Wie ist das Verhältnis zwischen so genannter Peripherie und dem „Zentrum“? Diesen Fragen möchten wir, der BUKO-Arbeitsschwerpunkt StadtRaum, in einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe am Beispiel der Großraumsiedlung Steilshoop nachgehen.
Von vielen HamburgerInnen heute als „Schandfleck“ oder „Problemstadtteil“ verschrien, war Steilshoop von 1973 bis 1983 Ort eines Wohnmodells. 200 Menschen organisierten gemeinschaftliches Planen und Wohnen im Plattenbau. Welche Optionen bot die Großwohnsiedlung vor vierzig Jahren für ein gemeinschaftliches Leben? Wie sieht es heute aus? BewohnerInnen von Großwohnsiedlungen sind eben nicht nur passive Verlierer innerstädtischer Gentrifizierung, sondern gestalten ihr Quartier.
Wir zeigen den Dokumentarfilm „Wohnfriedhof oder urbanes Leben“, Egmond Tenten 2009, 45 min., mit Original NDR-Material
2. Teil: Die Funktion von Großwohnsiedlungen für den gesamtstädtischen Wohnungsmarkt am 29.3.
Kontakt
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Besonderheiten
In Kooperation mit dem BUKO-Arbeitsschwerpunkt Stadt Raum (ASSR); Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.



