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Veranstaltung

Diskussion / Vortrag
Montag, 17.12.2012 | 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

Volksbühne, Grüner Salon, Berlin
Rosa-Luxemburg-Platz
10178 Berlin

Karte

10 Jahre Urhebervertragsrecht

Das Ziel angemessener Vergütung von Künstlerinnen und Künstlern hat das Gesetz verfehlt. Wir diskutieren mit Betroffenen über linke Reformmöglichkeiten des Urhebervertragsrechts. Videodokumentation.

beschreibung

v.l.n.r.: Luis Ruby, Benno Pöppelmann, Matthias Hornschuh (Fotos: Patrick Stary - CC-by)

Vor zehn Jahren ist das „Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern“ in Kraft getreten. Das erklärte Ziel des sogenannten „Stärkungsgesetzes“: Kreativschaffenden bei ihren Honorarverhandlungen mit Verlagen und Labels den Rücken zu stärken. Es wurde ein Anspruch auf eine „angemessene Vergütung“ eingeführt. Was das heißt, darüber sollten Urheber und Verwerter sich in sogenannten „gemeinsamen Vergütungsregeln“ einigen.

Das Gesetz hat sein Ziel verfehlt: Künstlerinnen und Künstler werden noch immer genauso schlecht bezahlt wie schon vor zehn Jahren. Fast in keiner Teilbranche der Kultur- und Kreativwirtschaft ist es zu Einigungen über eine angemessene Vergütung gekommen, oft nicht einmal zu Verhandlungen. Urheberverbände fordern deshalb seit Langem eine Reform des Gesetzes. Auch im politischen Betrieb hat die Diskussion darüber begonnen. DIE LINKE hat einen Gesetzentwurf dazu vorgelegt, SPD und Grüne sehen ebenfalls Reformbedarf.

Warum ist der Anspruch auf eine angemessene Vergütung für die Nutzung kreativer Leistungen so schwer durchzusetzen? Wie ist der Stand der Verhandlungen in den unterschiedlichen Branchen? Und nicht zuletzt: Wie definiert man eigentlich eine "angemessene" Vergütung?

Wir bringen die Betroffenen an einen Tisch. Literaturübersetzer, Musiker, Journalisten und ihre Vertragspartner erklären, wo in der Praxis die Probleme mit ihren Verträgen liegen und was sie von der Politik erwarten.

Programm:

Einleitung von Dr. Petra Sitte, Wissenschaftspolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE: Gesetz ohne Wirkung? Linke Reformansätze für ein zeitgemäßes Urhebervertragsrecht

Podium:

  • Matthias Hornschuh, Komponist, Stellvertretender Vorsitzender mediamusic e.V.
  • Eva Kiltz, Geschäftsführerin Verband Unabhängiger Musikunternehmen (VUT e.V.)
  • Benno Pöppelmann, Justitiar Deutscher Journalistenverband (djv)
  • Luis Ruby, Vorstandsmitglied Verband Deutschsprachiger Literaturübersetzer (VdÜ)
  • Katharina Winter, Börsenverein des deutschen Buchhandels (boev)

Moderation: Kathrin Senger-Schäfer, Medienpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE

Siehe auch: «Urheberrecht im digitalen Zeitalter», LiMA Regional aus Wien.


Mediathek:
 

10 Jahre Urhebervertragsrecht

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Kontakt

Andreas Thomsen

Telefon: (030) 44310-420
E-Mail: thomsen@rosalux.de

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Besonderheiten

Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Link

http://www.youtube.com/watch?v=AeocF8Yejaw&feature=share&list=PLF22D39F2F54995EF