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Veranstaltung

Diskussion / Vortrag
Mit Mbarka El Goual Mazouzi, Gewerkschafterin der SOC, ursprünglich aus Marokko. Arbeitsschwerpunkt: Vertretung von Arbeiterinnen in der Gemüse-Verpackungsindustrie, Khalifa Touré, Gewerkschaftsmitglied der SOC, ursprünglich aus Senegal. Arbeitsschwerpunkt: Landarbeit in der Salatproduktion und Federico Daniel Pacheco Frías, ursprünglich aus Argentinien. Arbeitsschwerpunkt: Fragen der Legalisierung und des Arbeitsrechts
Sonntag, 21.04.2013 | 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Centro Sociale, Hamburg
Sternstr. 2
20357 Hamburg

Karte

Arbeitskämpfe im Plastikmeer von Almeria

CC foto: ANE

Dokumentarfilme wie "We feed the World" oder "Unser täglich Brot", aber auch die Arbeit von Gewerkschaften, NGOs und Kirchengemeinden zeigen, welche katastrophalen Folgen die industrielle Landwirtschaft tagtäglich produziert. Unter den rund 35.000 Hektar Plastikplanen Almerias schuften über 120.000 Arbeitsmigrant_innen aus afrikanischen, osteuropäischen und lateinamerikanischen Ländern unter oft unerträglichen Bedingungen. Ihr Arbeits- und Lebensumfeld ist nicht nur von Ausbeutung geprägt, sondern auch von Rassismus.

Die Provinz Almería in Südspanien ist dafür nur ein Beispiel. Doch auf den Feldern der industriellen Gemüse- und Obstplantagen Europas regt sich auch Widerstand: ein Beispiel ist die andalusische Landarbeitergewerkschaft SOC, die im "Plastikmeer von Almería" seit über zehn Jahren die Rechte derjenigen Arbeiterinnen und Arbeiter vertritt, denen sämtliche Rechte aberkannt werden. Die Gewerkschaft setzt sich für die Legalisierung aller illegalisierten Erntearbeiter_innen ein, kämpft gegen Lohnraub, Rassismus und für eine ökologische Landwirtschaft. Die Protagonist_innen der Gewerkschaft sind ausschließlich Migrantinnen und Migranten - ein Beispiel gelebter Selbstorganisation.

Vom 19.-23. April 2013 wird eine Delegation dieser Gewerkschaft in Deutschland sein, um mit uns ins Gespräch zu kommen
… wie Prekarisierung hier mit den Arbeitsbedingungen dort zusammen hängen
… wie sie es schaffen, sich selbst gewerkschaftlich zu organisieren,
… welche Perspektiven sie in ihrem Kampf entwickeln,
… wie wir entlang der Produktionskette von Landarbeiter_innen, Transportarbeiter_innen und Supermarktangestellten bis zu Konsument_innen gemeinsam und grenzüberschreitend Solidarität organisieren können,
... und welche Alternativen zum Beispiel Landbesetzungen in Südspanien aufzeigen.

Hannover 19.4. 19 Uhr Gewerkschaftshaus, Goseriede 10
Bremen 20.4. 19 Uhr Paradox, Bernhardstr. 10-12
Berlin 22.4. 18 Uhr Rosa-Luxemburg-Salon, Franz Mehring Platz 1

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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In Kooperation mit Avanti-Projekt undogmatische Linke/IL