Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation

Hauptmenü



Veranstaltung

Diskussion / Vortrag
Mit Prof. Norman Paech (DIE LINKE) und Norbert Schepers (Politikwissenschaftler und Büroleiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen).
Donnerstag, 03.07.2014 | 19:00 Uhr

Curio-Haus, Hamburg
Rothenbaumchaussee 15
20148 Hamburg

Karte

Drohnen über Gaza

Ausreisegenehmigung für Atef Abu Saif von der Al-Azhar Universität in Gaza ist abgelehnt. Ersatzveranstaltung mit Norman Paech.

Foto: Hatem Musa

Leider hat Herr Abu Saif, Autor der Studie «Sleepless in Gaza. Israeli Drone War on the Gaza Strip», keine Ausreisegenehmigung aus dem Gazastreifen erhalten.

Die Veranstaltung in Berlin am 1. Juli wird mit Katja Hermann, Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Ramallah, und Norbert Schepers, Büroleiter in Bremen, stattfinden. Katja Hermann wird die Studie vorstellen, Norbert Schepers wird über Drohnenkriege aus sicherheitspolitischer Perspektive sprechen. Darüber hinaus bemühen wir uns derzeit, einen alternativen Gesprächspartner aus Gaza, der momentan in Deutschland ist, zur Veranstaltung in Berlin einzuladen.

In Hamburg wird es am 3. Juli eine Ersatzveranstaltung mit Norbert Schepers und Prof. Norman Paech geben.

Die geplanten Veranstaltungen in Kassel und Kiel werden nicht stattfinden.


Seit Beginn der 2000er Jahre setzt die israelische Regierung vermehrt unbewaffnete und bewaffnete Drohnen zur Überwachung und zum Beschuss des Gazastreifens ein. Seither haben israelische Drohnen Hunderte von palästinensischen ZivilistInnen getötet, Tausende verletzt und zahlreiche Gebäude und wichtige Infrastruktur zerstört.

Der Anblick der Drohnen am Himmel und das Geräusch, das sie verursachen, am Tag und in der Nacht gehören mittlerweile zum alltäglichen Leben der Menschen im Gazastreifen. Das Gefühl der permanenten Überwachung, verbunden mit der Angst, von einer Drohne getötet zu werden, hinterlässt tiefe Wunden und Traumata, insbesondere bei Kindern. Es herrscht ein Gefühl ständiger Angst, Unsicherheit und Verwundbarkeit.

Die Menschen im Gazastreifen sind dem permanenten Schrecken der Drohnen in einem besonderen Maße ausgesetzt. Der Küstenstreifen am Mittelmeer ist eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt, auf einer Fläche von 360 km² leben rund 1,7 Millionen Menschen, dabei liegt die Kontrolle der Außengrenzen nahezu komplett in israelischer Hand. Seit Jahren ist der Küstenstreifen weitgehend abgeriegelt, kaum jemand kann ihn verlassen, kaum jemand kommt hinein. Die BewohnerInnen des Gazastreifens erleben den Einsatz der Drohnen als neue, intensivierte Form der Besatzung.

Aufgrund der Ausreiseproblematik aus dem Gazastreifen kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen. Aktuelle Hinweise zur Speakers Tour finden Sie hier.

Kontakt:        

Eva Grotenhuis
Rosa Luxemburg Stiftung
Referat Naher und Mittlerer Osten, Nordafrika und Türkei
030 – 44310 153
grotenhuis@rosalux.de

Weitere Infos:

Studie  «Sleepless in Gaza»
Bericht zur Präsentation der Studie von Katja Herrmann
Bericht zur Präsentation der Studie von Norbert Schepers

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

Termindownload

Download im iCal-Format

Besonderheiten

In Kooperation mit der Deutsch-Palästinensischen Gemeinde in Hamburg und Umgebung e. V., der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e. V. – Regionalgruppe Hamburg, der GEW Hamburg – Ausschuss für Friedenserziehung und der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen (VDJ).

Link

www.rosalux.de/publication/40327


Schriftgröße


Suche


Weitere Informationen

RLS Lateinamerika Flyer

RLS Osteuropa Flyer

RLS Afrika Flyer

Flyer Afrika

RLS Asien Flyer

RLS Naher Osten Flyer

Flyer MENA