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Veranstaltung

Tagung / Konferenz
Sonntag, 25.01.2015 | 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Uni Hamburg, FB Sozialökonomie (ex-HWP), Hamburg
Von-Melle-Park 9
20146 Hamburg

Karte

Treffen der Generationen

27.1.1945 - 27.1.2015 | 70 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz

Auch nachdem fast ein Menschenleben vergangen ist, ist „Auschwitz“ als Name und Symbol der millionenfachen systematischen Ermordung der Juden, Sinti, Roma und vieler anderer durch das nationalsozialistische Deutschland im heutigen Leben präsent.
Auch nach so langer Zeit muss darüber berichtet werden, was damals geschah, wie lange es dauerte bis die Verfolgten nach der Befreiung gehört wurden und dass es bis heute noch offene Fragen der so genannten Entschädigung und Wiedergutmachung gibt, ebenso wie nach wie vor noch Täter leben und nicht zur Verantwortung gezogen werden. Und immer noch und wieder muss Aufklärung und Information gegen die aktiven und aufkommenden Neonazis betrieben werden!
Wir wollen es vielen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, in neun Gesprächskreisen, mit denjenigen, die die Verfolgung erlebt und überlebt haben und die heute noch zu uns reden können, ebenso wie mit den Kindern und Enkeln der Verfolgten und Ermordeten ins Gespräch zu kommen.
Jede Generation, die seitdem herangewachsen ist, hat auch heute „etwas damit zu tun“: Ob es Menschen sind, die erst in der Mitte ihres Lebens erfahren, dass ihre Mutter im KZ war, ob es Sinti sind, deren Eltern nicht in die Schule geschickt wurden, weil ihre Großeltern von der Schulbank aus in die Lager deportiert worden waren, ob es Enkel sind, die erst spät begreifen, warum über den Lebensweg des Großvaters vor seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nie gesprochen wurde…

Programm
10h-13h Vormittagsblock
•    Eröffnungsplenum: Vorstellung der Gäste / Referent_innen und der anschließend parallel stattfindenden Gesprächskreise
•    Gesprächskreise mit Publikumsbeteiligung

13h-15h Mittagspause (Angebote im Foyer):
•    Das Café Royal Salonorchester sorgt für eine anregende musikalische Atmosphäre
•    Gruppen, Initiativen und Projekte stellen sich vor
•    „Neofa-Ausstellung“ der VVN-BdA
•    Essens- und Getränkeangebot vom Café Knallhart

15h-18h Nachmittagsblock
•    Gesprächskreise
•    Abschlusspodium zur Frage: Welche Bedeutung haben die Geschichten der Überlebenden, ihrer Kinder und Enkel für uns und unsere Zukunft?

Gesprächskreise
1. Esther Bejarano und Rapper gegen rechts im Gespräch über unterschiedliche Biografien und gemeinsame Ziele
2. Der Kampf um Entschädigung – Das SS-Massaker in Distomo / Griechenland mit Argyris Sfountouris
3. Kinder des Widerstands – die historische Verantwortung weitertragen – aber wie?
4. „Racke Malprahl“ Gespräch mit Enkeln Hamburger Sinti, die den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma überlebt haben
5. „child survivors“ Zeitzeugengespräch mit Gerhard Baader und Frieda Larsen
6. Exil und Rückkehr – Gäste: Steffi Wittenberg, Norma von der Walde
7. Kriegsverbrechen in Italien – Die Strafverfolgung von NS-Tätern
8. Die Verfolgung von Juden im Nationalsozialismus und die transgenerationelle Weitergabe der Erinnerung mit Marianne Wilke
9. Die Weitergabe der Erinnerung in jüdischen Familien

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
Alstertor 20
20095 Hamburg

Telefon: 040 28003705
Fax: 040 28003678
E-Mail: info@rls-hamburg.de

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Besonderheiten

In Kooperation mit Auschwitz-Komitee i. d. BRD e.V., VVN-BdA Hamburg, AK-Distomo, Landesverein der Sinti in Hamburg e.V., KZ-Gedenkstätte Neuengamme – mit Unterstützung durch den Fachschaftsrat FB Sozialökonomie | Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg