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Veranstaltung

Diskussion / Vortrag
Mit Prof. Dr. Rainer Rilling, Marburg
Mittwoch, 25.02.2015 | 18:00 Uhr

Hochschule Wismar, , Wismar
Philipp-Müller-Str.
23966 Wismar

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Piketty und das Märchen vom Gleichheitskapitalismus

Collage: Duncan Ó Ceallaigh

2014 ist „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ auch auf Deutsch erschienen. Das Werk des franzöischen Ökonomen Thomas Piketty hatte bereits im Vorfeld für großes Aufsehen gesorgt. Dabei handelt es sich um ein Buch, das im „Niemandsland“ zwischen Ökonomie und Geschichte wandert. Der Autor rechnet es der „politischen Ökonomie“ zu. Die Assoziation zu Marx‘ „Kapital“ hinterlässt viele Spuren in Pikettys Text. Sie ist symbolisch, trendy, fragwürdig, zuweilen wirklichkeitsnah – mehr aber auch nicht. Und dennoch handelt es sich zweifellos um ein bedeutendes Werk, dessen Kernaussage es ist, dass das Kapital die gesellschaftliche Entwicklung in viel stärkerem Maße dominiert als die Arbeit und somit auch das Leistungsprinzip unterhöhlt.

Rainer Rilling setzt sich mit Pikettys Thesen auseinander. Es geht um die Frage des wachsenden Widerspruchs zwischen Reichtum und Armut und vor diesem Hintergrund um die Frage der weiteren gesellschaftlichen Entwicklung.


https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/november/thomas-piketty-und-das-maerchen-vom-gleichheitskapitalismus

Rainer Rilling, Jg. 1945, Prof. Dr. rer. pol., Fellow des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie apl. Prof. für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. 1966-1973 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Neueren Geschichte an der Universität Marburg bei Werner Hofmann und Wolfgang Abendroth; 1973 Promotion an der Universität Bremen („Rüstungsforschung und Rüstungspolitik und Probleme der Wissenschaftsentwicklung in Systemen unterschiedlicher Gesellschaftsordnung“), 1973 Wiss. Angestellter und Dozent für Soziologie am FB Gesellschaftswissenschaften an der Universität Marburg, 1980 Habilitation und Berufung zum Privatdozent für Soziologie an der Universität Marburg. 1983-1998 Geschäftsführer des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, 1999-2009 zunächst Leitung des Bereichs Forschung und Information der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Berlin); sodann Mitglied in der Projektgruppe Wissenschaft und Politik sowie Tätigkeit als wiss. Referent im Bereich Politikanalyse der RLS (jetzt: Institut für Gesellschaftsanalyse der RLS). 2002 Ernennung zum apl. Professor für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2014 ist Rilling Vorstandsmitglied der RLS.
Forschungsschwerpunkte: Internationale Beziehungen (”American Empire”), Kapitalismusanalyse und Friedensforschung.

 

Kontakt

RLS Mecklenburg-Vorpommern
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Telefon: 0381 4900450
Fax: 0381 4900451
E-Mail: mv@rosalux.de

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