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Veranstaltung

Tagung / Konferenz
Mit Alexis Benos, Gisela Notz, Dörthe Krohn, Susanne Hallermann, Katja Kipping, Sarah Schilliger, Nadja Rakowitz, Katharina Schwabedissen, Erica Smiley, Harald Weinberg, Pia Zimmermann u.v.a.
Freitag, 16.10.2015 bis Sonntag, 18.10.2015 | ganztägig

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Karte

UmCARE

Strategiekonferenz Pflege und Gesundheit

Fotos: Nate Pischner, CC 2.0 - BY

Download Materialien zur Konferenz

Rund 400 TeilnehmerInnen kamen vom 15. bis zum 18. Oktober zusammen, um nach gemeinsamen Strategien für Gesundheitsarbeit, Pflege und Assistenz zu suchen – in rund 30 Workshops, Arbeitstreffen und Podien sowie bei einer öffentlichen Aktion auf dem Alexanderplatz.
Veranstaltet wurde die Konferenz von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und dem Netzwerk Care Revolution. Zum Vorbereitungs- und UnterstützerInnenkreis zählte eine Vielzahl von Initiativen und Einzelorganisationen sowie Aktive aus Gewerkschaften, Verbänden, Selbsthilfeorganisationen und sozialen Bewegungen.

Barbara Fried aus der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Mit-Organisatorin der Konferenz, betonte: «Wir freuen uns sehr über die vielen TeilnehmerInnen, die selbst in den aktuellen Auseinandersetzungen um Pflege und Gesundheit aktiv sind. In den Workshops gab es Gelegenheit für sie, sich innerhalb der einzelnen Tätigkeitsfelder und Bereiche, aber auch darüber hinaus auszutauschen und zu vernetzen. Dabei ist deutlich geworden: es gibt keine Standardstrategie, sondern jeweils spezifische Herausforderungen in den Feldern, an denen wir im nächsten Schritt weiterdiskutieren müssen. Um gesellschaftlich wirkmächtig zu werden, müssen wir die unterschiedlichen Initiativen allerdings auch praktisch verbinden.»

Wie erfolgreich organisieren?

Zentrale Fragen, die sich durch die Konferenz zogen, waren: Wie können sich Beschäftigte auch unter prekären Bedingungen, etwa in der ambulanten oder häuslichen Pflege erfolgreich organisieren? Wie können die neuen betrieblichen Arbeitskämpfe in der Pflege- und Gesundheitsarbeit verbreitert werden – wie sehen (Bündnis-)Strategien aus, um diese Kämpfe auch als gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzungen zu führen? Was braucht eine öffentliche Infrastruktur, die Beschäftigten, Angehörigen und Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf gleichermaßen gerecht wird?

Immer wieder wurde diskutiert, wie die vermeintliche Privatheit und Privatisierung von (unbezahlter) Care-Arbeit überwunden werden kann. Gerade pflegende Angehörige und Menschen mit Pflegebedarf forderten in den Workshops nicht nur (materielle) Anerkennung, sondern das Recht, konkret über ihre Belange mit zu entscheiden. Wie hier politische (Bündnis-)strategien und Druckpotentiale aussehen können, so Fried, ist eine drängende Frage und Herausforderung an die gesellschaftliche Linke.

Care-Arbeit aufwerten - für eine bedürfnisgerechte Infrastruktur

Dass der gemeinsame Fluchtpunkt der Konferenz – eine bedürfnisgerechte, demokratische und solidarisch finanzierte öffentliche Infrastruktur – den Nerv der Zeit trifft, betonte Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, auf dem Auftaktpodium: «Gerade die skandalösen Mängel in der Versorgung der Geflüchteten zeigen die Defizite in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Es wird ein Wettbewerb um knappe Ressourcen inszeniert – anstatt gute Bedingungen für alle zu schaffen. Wir brauchen eine Umverteilung von gesellschaftlichem Reichtum und einen radikalen Perspektivwechsel – ohne (Care-) Revolution wird es also leider nicht gehen.»

Am Samstagnachmittag traten die TeilnehmerInnen der Konferenz gemeinsam in Aktion. Auf dem Alexanderplatz knüpften sie ein symbolisches Netz, drückten in kämpferischen Redebeiträgen und selbstgebastelten Schildern ihre Wut über den alltäglichen Zeit- und Gelddruck im Gesundheits- und Pflegebereich aus – und sammelten in einer Befragung auch Statements von PassantInnen ein. So wurde ein kleiner Beitrag dazu geleistet, Care-Arbeit sichtbar zu machen.

Kinderzeitung auf der Konferenz
Auch KinderreporterInnen waren auf der Konferenz unterwegs und haben mit Unterstützung von Kids-Courage eine Zeitung erstellt.

Publikation zur Konferenz
Um-Care
Gesundheit und Pflege neu organisieren. Materialien 13/2015

PRESSESTIMMEN (zum Aufklappen klicken):

Nach der Care-Revolution
Prager frühling sprach mit Barbara Fried und Hannah Schurian über die Konferenz «UmCare», Widersprüche im Kapitalismus, Daseinsvorsorge- und Flüchtlingspolitik und linke Strategien für ein populares Projekt in Zeiten der Care-Krise.

«Es ist uns keine Ehre»
Konferenz kritisiert Freiwilligenarbeit als Lückenbüßer beim Abbau des Sozialstaates (Ulrike Henning im nd vom 19.10.2015)

Der Weg der Charité
Auf der »UmCare«-Konferenz wurde diskutiert, wie sich Verbesserungen in der Pflegebranche erreichen lassen. Die häufigste Antwort: Durch mehr Streiks (Johannes Supe in junge Welt vom 20.10.2015)

Versorgung solidarisch gestalten - Care-Arbeit radikal aufwerten!
Die dreitägige Strategiekonferenz “UmCare“ in Berlin suchte nach konkreten Schritten in eine andere Pflege- und Gesundheitsversorgung (Sonja Kemnitz am 21.10.2015 für DIE LINKE. im Bundestag)

Für einen grundlegenden Perspektivwechsel: UmCARE!
Pflege und Gesundheitsversorgung sind vom neoliberalen Umbau des Sozialstaates massiv betroffen. Auf einer Konferenz in Berlin wollen sich Betroffene austauschen und sich gegen die Prekarisierung von Lebens- und Arbeitsbedingungen organisieren: Die Care-Revolution geht weiter. (Barbara Fried und Hannah Schurian im nd vom 14.10.2015)

«Wir wollen die Patienten ermächtigen»
In Belgien ist der Arztbesuch für viele zu teuer. Eine Initiative der dortigen Arbeiterpartei behandelt sie kostenlos. Ein Gespräch mit Sofie Blancke. (Johannes Supe in junge Welt vom 15.10.2015)

Care for the Revolution
Die Organisatorinnen der Konferenz »Für neue Strategien in Gesundheit und Pflege« fordern, die prekären Verhältnisse im Pflegesektor zu verändern. (Milan Ziebula in Jungle World vom 1.10.2015)

Vereinzelt und prekär
Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt zur Strategiekonferenz über Gesundheit und Pflege (Ulrike Henning im nd vom 16.10.2015)

Radikale Reform der Krankenhausfinanzierung
(Nadja Rakowitz am 06.10.2015 für DIE LINKE. im Bundestag)

Konferenz „UmCARE“ - Für neue Strategien in Gesundheit und Pflege
Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin und Harald Weinberg, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag im Interview. (Harald Weinberg am 10.09.2015 für DIE LINKE. im Bundestag)

Einstieg in den Ausstieg aus dem ökonomisierten Gesundheitswesen
Über den Charakter und die Ziele der Konferenz sprach Ulrike Hempel mit den Mitorganisatorinnen Barbara Fried und Hannah Schurian von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Bilder von der Konferenz

Programm

  • Donnerstag, 15.10.
  • Freitag, 16.10.
  • Samstag, 17.10.
  • Sonntag, 18.10.

19 – 21 Uhr: VORABENDVERANSTALTUNG
Im Salon der Rosa-Luxemburg Stiftung
 

Austerität.Macht.Krank
Bewegungen für eine andere Gesundheitsversorgung im Europa der Krise

ALEXIS BENOS (Solidarische Klinik Thessaloniki, Universität Thessaloniki, Griechenland): Warum Austerität krank macht und Solidarität gesund
LUIS DANIEL MARTIN (Marea Blanca, Spanien): Gegen Privatisierung und Sparpolitik: Soziale Bewegung für ein öffentliches Gesundheitswesen
SOFIE BLANCKE (Doctors for the people, Workers’ Party of Belgium – PTB, Belgien): Widerständig bleiben! Zwischen Bewegung, Partei und Patient_in
Moderation: NADJA RAKOWITZ (vdää und express)

Austerität macht krank. Das ist wissenschaftlich erwiesen und in den von der Krise erfassten Gesellschaften Südeuropas täglich erfahrbar. Arbeitslosigkeit und Armut sind ungesund, die Zerstörung der (öffentlichen) Gesundheitswesen durch drastische Sparpolitik und der Ausschluss von großen Teilen der Bevölkerung haben zu großen Verwerfungen, in Griechenland zu eine humanitären Katastrophe geführt. Doch in Zeiten der schlimmsten Not wollen sich viele Menschen nicht zum Objekt von Politik und Ökonomie machen lassen. Gerade im Gesundheitswesen formiert sich Widerstand, es entstehen praktische Alternativstrukturen, die über das Gesundheitswesen in seiner jetzigen Form hinausweisen. Unter etwas anderen Bedingungen aber mit ähnlicher Perspektive arbeiten Initiativen wie die Medecins Pour Le People in Belgien seit Jahrzehnten an einem anderen Gesundheitswesen. Wir wollen mit Aktiven aus Belgien, Griechenland und Spanien über die Krise, den Widerstand und die Alternativen im Gesundheitswesen diskutieren.
[Übersetzung deutsch/englisch]

14 – 17 Uhr: EINFÜHRUNGSWORKSHOPS
 
E1: Das System der Krankenhausfinanzierung: Zur Kritik an den Fallpauschalen (DRG)
PETER HOFFMANN (VDÄÄ – Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, wir pflegen e.V.)

E2: Psychiatrie und die Umstellung der Finanzierung auf Fallpauschalen (PEPP)
DAGMAR PATERNOGA (attac und Bündnis gegen PEPP)

E3: Kranken- und Pflegeversicherung: Probleme und solidarische Alternativen
FLORIAN SCHULZE (Referent für Gesundheits- und Pflegepolitik, Bundestagsfraktion DIE LINKE)

E4: Krise der sozialen Reproduktion und das Netzwerk Care Revolution
BARBARA FRIED und ANN WIESENTAL (Netzwerk Care Revolution)

E5: Ökonomisierung des Sozialen: Eine Kritik der politischen Ökonomie des Gesundheitswesen
NADJA RAKOWITZ (VDÄÄ und express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit)

E6: Care-Arbeit - was ist das überhaupt?
QUEERFEM AG der Interventionistischen Linken Berlin

18 – 20:30 Uhr: BEGRÜßUNG UND AUFTAKTPODIUM:
Im Münzenbergsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung

PreCAREty überwinden: Gute Daseinsvorsorge für alle!
KATJA KIPPING (Parteivorsitzende DIE LINKE und MdB): Die Zukunft der Daseinsvorsorge - wie wollen wir leben und arbeiten?
ERICA SMILEY (Jobs with Justice/ Caring Across Generations, USA): Neue Bündnisse für eine sorgende Gesellschaft
WERNER HESSE (Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtverbandes): Soziale Ungleichheit und die Krise der Daseinsvorsorge
Moderation: HANNAH SCHURIAN (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Die Bedingungen von Pflege- und Gesundheitsversorgung sind prekär. Ökonomisierung und Spardiktat bedrohen die Daseinsvorsorge, Armut und Prekarisierung höhlen die Möglichkeiten der Sorge und Selbstsorge aus. Das Auftaktpodium stellt die Krise der Daseinsvorsorge in den Kontext sozialer Ungleichheit und neoliberaler Entsicherung. Es geht nicht „nur“ um Pflege und Gesundheit, sondern um die Frage, wie wir arbeiten und leben, gesellschaftliche Ressourcen verteilen und Teilhabe gewährleisten wollen. Wie lässt sich die Krise in Pflege und Gesundheit politisieren, wie können breite Bündnisse für eine andere Daseinsvorsorge aussehen?
[Übersetzung: deutsch/englisch]

Ausführliches Programm für Donnerstag und Freitag zum download

10 – 11 Uhr: ERÖFFNUNGSVORTRÄGE
Im Münzenbergsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung


Sick of it all! Perspektiven auf die Krise in Pflege und Gesundheit

GISELA NOTZ (Autorin, Sozialwissenschaftlerin): Alte Widersprüche, neue Krisen. Sorgearbeit im Neoliberalismus
DÖRTHE KRON (Pressesprecherin von Mobil mit Behinderung e.V.): Privatisierung sozialer Risiken und Barrieren gesellschaftlicher Teilhabe
MEIKE JÄGER (Fachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales ver.di Berlin-Brandenburg): Arbeitsverdichtung und Kostendruck: Prekäre Bedingungen in der Pflege
Moderation: KIRSTEN SCHUBERT (vdää)

Das Gesundheitssystem in der Bundesrepublik krankt seit Jahren. Darunter leiden nicht nur die, die auf medizinische Leistungen, Pflege oder Assistenz angewiesen sind, sondern auch die Beschäftigten, die versuchen, trotz Zeitdruck und struktureller Überlastung gute Arbeit zu machen sowie diejenigen, die ohne Lohn, neben ihrem Beruf bzw. von Armut bedroht ihre Angehörigen pflegen. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten die Kurzvorträge das krankmachende Gesundheitswesen und zeigen gesellschaftliche Ursachen und mögliche Auswege auf. Denn «sick of it all» heißt auch: «Es reicht!».
[Übersetzung deutsch/englisch]

11:15 – 13:15 Uhr: WORKSHOPS (A-SCHIENE)

A1: Geteilte Sorgearbeit - geteilte Interessen? Austausch von pflegenden Angehörigen und ambulanten Pflegekräften
SUSANNE HALLERMANN (Pflegende Angehörige, Initiative gegen Armut durch Pflege)
ALICIA (Altenpflegerin Tagespflege Lossetal)
BENJAMIN SALZMANN (Fachstelle für pflegende Angehörige Berlin)
Moderation: JULIA GARSCHA

A2: Auswege aus dem System der Fallpauschalen: Das Bündnis „Krankenhaus statt Fabrik“ stellt sich vor
NADJA RAKOWITZ (vdää und express)
GRIT WOLF (ver.di-Betriebsgruppe und Tarifkommission Charité Berlin)
KATHRIN VOGLER (MdB, Sprecherin für Patient_innenrechte Fraktion DIE LINKE im Bundestag)
Moderation: JAN LATZA

A3: Assistenzbedarf und Assistenzarbeit – gemeinsame Interessen?
Aktive des Arbeitskreises mit ohne Behinderung (AK_MOB)
CEBEEF E.V. Frankfurt/M
Gewerkschaft Arbeit und Soziales (VBBA)
Unabhängige ArbeitnehmerInnenvertretungen in der persönlichen Assistenz (UAPA)
KATRIN WERNER (MdB, behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE)
Moderation: REBECCA MASKOS (Zeitung Mondkalb)

A4: Wirtschaft versus Mensch. Ökonomisierungsdruck in der Psychiatrie.
DAGMAR PATERNOGA (attac, Bündnis gegen PEPP)
KARIN BERGDOLL (AKF e.V – Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft)
ARIANE BRENSSELL (Hochschule Braunschweig, Kritische Psychologin)
THOMAS SCHLINGMANN (Tauwetter - Anlaufstelle für Männer, die als Junge sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren)
Moderation: ANN WIESENTHAL (Netzwerk Care Revolution)

A5: Hospize und Palliativversorgung: Selbstbestimmt sterben?
GITA NEUMANN (Humanistischer Verband Deutschland
MARK CASTENS (Petent an den Bundestag zum Ausbau der Hospizversorgung)
CLAUDIA LANGANKI (Leiterin Kinderhospiz Bärenherz)
Moderation: SONJA KEMNITZ (Bundestagsfraktion DIE LINKE)

A6: Ambulante Gesundheitsversorgung: Privatisiert, zersplittert, kommerzialisiert
BERNHARD WINTER (niedergelassener Internist, Vorstand vdää)
VIOLA SCHUBERT-LEHNHARDT (Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt)
BIRGIT WÖLLERT (MdB, Bundestagsfraktion DIE LINKE)
Moderation: KIRSTEN SCHUBERT (vdää)

A7: «Alle Räder stehen still...?» Linke (Bündnis-)Perspektiven in Kämpfen um Care-Arbeit
BARBARA FRIED (Rosa-Luxemburg-Stiftung, Netzwerk Care Revolution)
LUIGI WOLF (Arbeitskreis Strategic Unionism, DIE LINKE und Netzwerk Marx21)
HANNO WILLKOMM (Bündnis EIS - Eltern in Solidarität mit den Kita-Streiks, Hamburg)
Moderation: HANNAH SCHURIAN (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

A8: Migrantische Care-Arbeit in Privathaushalten: Selbstorganisierung und gewerkschaftliche Vertretung
BOZENA DOMANSKA (VPOD-Netzwerk-Respekt)
Sarah Schilliger (Universität Basel; VPOD-Netzwerk-Respekt)
JOHANNES JAKOB (DGB -Bundesvorstand, Abteilung Arbeitsmarktpolitik, Leiter der Arbeitsgruppe „Arbeitsplatz Privathaushalt“)
RAFAEL ARAGUES  (GAS – Grupo de Acción Sindical)
Moderation: JULIA BRINGMANN (TOP Berlin)
[Übersetzung: deutsch/englisch]

A9: Pflegekammern: Können sie der Pflege vom Boden helfen?
MARIKA LAZAR (Pflege am Boden Berlin, M.A. Gesundheitsmanagement)
ROLF HÖFERT (Geschäftsführer Deutscher Pflegeverband – DPV)
MELANIE WEHRHEIM (ver.di, Bereich Gesundheitspolitik)
Moderation: ROGER KONRAD (Pflege am Boden Frankfurt, Altenpfleger) und PIA ZIMMERMANN (MdB, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE)

Ausführliches Programm für Samstagvormittag zum download

13:15 – 14:30: Mittagessen

14:30 – 16:30 Uhr: WORKSHOPS (B-SCHIENE)

B1: Kleine Revolutionen?! Gewerkschaftliche Organisierung in der stationären und ambulanten (Alten-)Pflege
MIA LINDEMANN und MICHEL ZIMMER (ver.di Rhein-Neckar, gewerkschaftliche Arbeit in der Altenpflege/-hilfe)
IRIS NOWAK (TU Hamburg)
STEFAN RIEDEL (ver.di Rhein-Neckar, ehemaliger Betriebsrat in einem Seniorenheim)
KERSTIN MYRUS (Mitarbeiter_innenvertretung in der ambulanten Pflege)
Moderation: MIRIAM PIESCHKE (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

B2: Fürsorge und Emanzipation: Community Health Workers in Südafrika organisieren sich
VIOLET KASEKE (section 27, Rechtsberaterin und Campaignerin)
ANNA GENU (Mitgründerin South African Care Workers Forum)
Moderation: USCHE MERK (medico international)
[Flüsterübersetzung: deutsch/englisch]

B3: An der Grenze zu „gefährlicher Pflege“: Personalnotstand in Krankenhaus und Pflegeeinrichtungen
KLAUS STEGMÜLLER (HS Fulda)
EVA BOCKENHEIMER (Initiative Meine Zeit ist mein Leben, Köln)
VERA FOULLONG-MARQUARDT (ver.di-Bezirk Emscher-Lippe Nord, FB Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
Moderation: REGINA STOSCH (Bundestagsfraktion DIE LINKE)

B4: Deutschland exportiert den Pflegenotstand: Care-Krise und Migration
MARTA CAZORLA (GAS – Grupo de acción sindical)
HEINO GÜLLEMANN (Referent globale Gesundheit bei Terre des Hommes)
EVA RUIZ VELASCO (Marea Blanca, Öffentliche Krankenhäuser Madrid)
PIA ZIMMERMANN (MdB, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE)
Moderation: JULIA GARSCHA

B5: Mit Tarifverträgen zum Gesetz? Strategien für gesetzliche Personalbemessung im Krankenhaus
DANA LÜTZKENDORF (ver.di-Betriebsgruppe und Tarifkommission Charité Berlin)
THOMAS BÖHM (Landesbezirksvorstand ver.di Baden-Württemberg, Landesfachbereichsvorstand Gesundheit und Soziales)
MARILYN ALBERT (National Union of Healthcare Workers)
Input und Moderation: JAN LATZA (Bundtagsfraktion DIE LINKE)
[Übersetzung: deutsch/englisch]

B6: Daseinsvorsorge und Infrastruktur: Gute Versorgung für alle, überall!
ANJA STIEDENROTH (DIE LINKE, Referentin im Ministerium für Gesundheit und Soziales in Brandenburg)
MARIO CANDEIAS (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
CHRISTOPH PAMMER (Sozialmedizinisches Zentrum Liebenau, Graz)
Moderation: BARBARA FRIED (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

B7: Zeitpolitik: Neue Strategien für eine Arbeitszeitverkürzung
FLO* BECKER (DIE LINKE)
SYBILLE STAMM (ver.di Stuttgart, Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung)
JUTTA MEYER-SIEBERT (Netzwerk Care Revolution, 4in1-Perspektive, DIE LINKE)
Moderation: MORITZ ALTENRIED (Zeitschrift LuXemburg)

B8: Häusliche Pflege von Kindern und Jugendlichen. Erfahrungen, Diskussion, Lösungsansätze.
CORINNE RUSER (Geschäftsführerin Bundesverband Häusliche Kinderkrankenpflege e.V.)
MONIKA KOELSCH (Psychosozialberatung an der Uniklinik Mainz, Kinderkrankenschwester)
ARNOLD SCHNITTGER (Vorsitzender von Nicos Farm e.V., pflegender Vater)
Moderation: DÖRTHE KROHN (Pressesprecherin Mobil mit Behinderung e.V., pflegende Mutter)

B9: Warum Care Revolution und Feminismus zusammengehören
JETTE HAUSOTTER (Netzwerk Care Revolution)
JULIA DÜCK (Interventionistische Linke Berlin)
Moderation: LEA STEINERT (AK Reproduktion)

17 -19 Uhr: UMCARE AUF DIE STRASSE TRAGEN – GEMEINSAME AKTION

ab 19 Uhr: ABENDESSEN UND MUSIK: Chansons von und mit dem Gesangsduo LiLo
Im Salon der Rosa-Luxemburg Stiftung

Ausführliches Programm für Samstagnachmittag zum download

10 – 12 Uhr: WORKSHOPS (C-SCHIENE)

C1: Pflege: Care matters! Neue Wege der Organisierung, neue Formen des Protests
YVONNE FALCKNER (Krankenschwester, Pflege am Boden)
ERICA SMILEY (Caring Across Generations/Jobs with Justice, USA)
GRIT WOLF (Gesundheits- und Krankenpflegerin, ver.di-Betriebsgruppe Charité)
Moderation: IRIS NOWAK (TU Hamburg)
[Übersetzung: deutsch/englisch]

C2: Finanzierungsmodelle: Besser solidarisch - Die Bürger_innen-Versicherung
THOMAS GERLINGER (Gesundheitswissenschaftler, Uni Bielefeld)
ANGELIKA BEIER (Vorstand IG Metall Bereich Sozialpolitik, Selbstverwaltung AOK Hessen und Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes)
Moderation und Kurz-Input: FLORIAN SCHULZE (Referent für Gesundheits- und Pflegepolitik, Bundestagsfraktion DIE LINKE)

C3: Ehrenamt in Pflege und Gesundheit: Landnahme oder emanzipatorisches Potenzial?
HANNA SCHUH (Medibüro Berlin – Büro für medizinische Flüchtlingshilfe)
TINE HAUBNER (Universität Kassel)
GISELA NOTZ (Publizistin Berlin)
Moderation: BARBARA FRIED (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

C4: Soziale Gerechtigkeit und Selbstbestimmung in der Pflege: Ansprüche und Voraussetzungen
SEBASTIAN FISCHER (Vorstandsmitglied wir pflegen e.V.)
PIA ZIMMERMANN (MdB, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE)
FABIAN MÜLLER-ZETZSCHE (Sozialverband Deutschland – SoVD)
Moderation: SONJA KEMNITZ (pflegepolitische Referentin Bundestagsfraktion DIE LINKE)

C5: Es geht auch anders! Gesundheitszentren als Orte der Selbstorganisierung und Transformation
RENIA VAGKOPOULOU und KIRSTEN SCHUBERT (Gesundheitskollektiv Berlin)
OVE SPRECKELSEN (Poliklinik-Gruppe Hamburg)
Moderation: N.N.

C6: Interessenvertretung in kirchlichen Einrichtungen
BERNO SCHUCKART-WITSCH (ver.di Bundesverwaltung Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen)
KERSTIN MYRUS (Mitarbeitervertretung in der Diakonie)
Moderation: FANNY ZEISE (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

C7: Bündnisse: Der Druck muss her! Zur Politisierung von betrieblichen und tariflichen Auseinandersetzungen
KATHARINA SCHWABEDISSEN (Gewerkschaftssekretärin ver.di NRW, Bereich Altenpflege)
HAGEN KLEE (Klinikum Ludwigsburg)
JULIA DÜCK (Bündnis Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus, iL Berlin)
KATHRIN VOGLER (MdB, Sprecherin für Patientenrechte der Bundestagsfraktion DIE LINKE)
Moderation: SARAH BORMANN

C8: Assistenz: Arbeitstreffen und Erfahrungsaustausch
Ort für regionale und bundesweite Vernetzung in der persönlichen und schulischen Assistenz

12 - 13:30 Uhr: MITTAGESSEN UND RAUM FÜR VERNETZUNG

13:30 - 14 Uhr: VERBINDENDE PERSPEKTIVEN
Im Münzenbergsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Kurz-Input: Bilanz der Diskussionen in den Workshops und open mic

14 - 15:30 Uhr: ABSCHLUSSPODIUM
Im Münzenbergsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung


Pflege und Gesundheit organisieren – für das Gemeinsame kämpfen

Mit SARAH SCHILLIGER (Universität Basel, Netzwerk Respekt des Schweizerischen Verbandes des Personals öffentlicher Dienste – VPOD): «Caring without borders» – Spaltungen überwinden, Pflegearbeit neu organisieren
KALLE KUNKEL (ver.di Berlin-Brandenburg, Fachbereich Gesundheit und Soziales, Betreuungssekretär der Charité Berlin): Die Tarifauseinandersetzung als gesellschaftlicher Konflikt: Bündnisse, Chancen und Fallstricke
CORNELIA MÖHRING (MdB, frauenpolitische Sprecherin der
Bundestagsfraktion DIE LINKE): Das muss drin sein: soziale Infrastruktur und öffentliche Daseinsvorsorge
Moderation: JULIA DÜCK (Interventionistische Linke Berlin)
[Übersetzung: deutsch/englisch]

Zum Abschluss der Konferenz diskutieren wir gemeinsame Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten. Was sind Strategien für eine gesellschaftliche Aufwertung von Pflege, Assistenz und Gesundheit? Was ist nötig, um eine bedürfnisgerechte Gesundheitsversorgung und gesellschaftliche Teilhabe für alle zu gewährleisten? Wie bringen wir die verschiedenen Anstrengungen zusammen, um für soziale Infrastrukturen und ein gemeinsames Öffentliches zu streiten?

Ausführliches Programm für Sonntag zum download

Warum brauchen wir eine UmCARE?

STATEMENTS VON UNTERSTÜTZER_INNEN:

«Ich engagiere mich in der Vorbereitung der Konferenz, weil ich möchte, dass die Themen von Eltern, die ein behindertes Kind pflegen, gehört werden: u.a. zermürbendes Behörden-Hopping, zwangsweise Hartz IV, schlechte Altersvorsorge, Dauerbelastung, fehlende Anerkennung und Hilfen. Ich liebe meine Kinder und tue fast alles für sie, aber die Alltagsorganisation von Erwerbsjob und Pflegearbeit fiele mir deutlich leichter, wenn ich die Unterstützung bekäme, die ich brauche - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Zu einem guten Leben gehört für mich neben bezahlbarem, barrierefreiem Wohnraum auch mobil sein zu können. Am Leben teilhaben heißt raus gehen, unter Menschen sein, Bildung, Kultur, Sport, Natur genießen. Wie anders soll ‹Inklusion› möglich sein?! Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrdienste sind nicht immer nutzbar. Gegenwärtig müssen überwiegend Stiftungen und private Förder_innen einspringen, wenn eine Familie ein in der Regel sehr teures, behindertengerecht umgebautes Auto benötigt.» Dörthe Krohn vom Verein Mobil mit Behinderung e.V.

«Ich erhoffe mir von der Konferenz eine Fortsetzung und Intensivierung des bundesweiten Austausches der Pflegegruppen. Weil im Wort Strategie etwas Kraftvolles und Zukunftweisendes steckt und wir von ‹Pflege am Boden› daran glauben, dass sich Veränderungen für eine bessere Pflege nur gemeinsam erreichen lassen. Denn trotz unterschiedlicher Wege und Sichtweisen geht es hier um gemeinsame Ziele! Ich bin sicher, nach der Konferenz fahren einige TeilnehmerInnen mit Denkanstößen und neuen Sichtweisen zurück nach Hause und machen motiviert weiter!»
Roger Konrad, aktiv bei Pflege am Boden

«Ich fahre zur Konferenz, weil ich beim erfolgreichen Tarifkampf im Assistenzbetrieb CeBeeF e.V. Frankfurt (seit Mai 2015 100% Tariflohn) erlebt habe, wie wichtig die vielfältige Unterstützung von Kolleg*innen anderen Betrieben ist, um nicht den Mut zu verlieren. Der Austausch mit anderen Arbeitnehmer*innen, die sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen einsetzen ist aus meiner Sicht der erste Schritt zu einer UmCare. Ich erhoffe mir spannende Diskussionen und Anknüpfungspunkte für eine gemeinsame Strategie der Aktiven im Bereich der Pflege und Assistenz» (Sandra Auth, Mitglied der Tarifkommission im CeBeeF e.V., Frankfurt)

«So wie die Interessen berufstätiger Menschen von Gewerkschaften wahrgenommen werden, benötigen auch Menschen, die unbezahlte Pflege verrichten, eine effektive Interessenvertretung, um Wertschätzung, Rechte und soziale und finanzielle Absicherung zu erreichen. UmCare kann zu dieser Diskussion einen wichtigen Beitrag leisten.»
Sebastian Fischer, Vorstandsmitglied von wir pflegen e.V.
 
«Ein kritischer Blick auf Gesundheit, Pflege und das Gesundheitssystem im Ganzen ist mehr als notwendig! Die Entwicklung von konkreten Alternativen ist dabei zentral. Wir begrüßen, dass der Kongress UmCare hierfür einen Rahmen bietet!»
Kirsten Schubert, Ärztin, Vorstandsmitglied des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte - vdää

«Es geht mir darum, dass die Bedürfnisse der Menschen im Vordergrund stehen sollten, nicht der Profit um jeden Preis – nicht nur in der Psychiatrie. Und es geht mir darum, dass die, die Sorge für andere Menschen tragen, mehr wertgeschätzt und im beruflichen Bereich besser bezahlt werden. Die Konferenz soll möglichst viele Menschen, die mit den schlimmen Bedingungen im Care Bereich nicht einverstanden sind, zusammenbringen, damit wir uns gemeinsam wehren können.»
Dagmar Paternoga, aktiv in attac und Bündnis gegen PEPP

«Pflegende Angehörige sind ein elementarer Teil des Pflegesystems in Deutschland - als Gruppe stellen Sie den ‹größten Pflegedienst› des Landes. Darum ist es enorm wichtig, sie bei allen Bemühungen um ein anderes, besseres Pflegesystem von vornherein mitzudenken. Ein verlässliches Pflegewesen ist nur gemeinsam, unter Beteiligung aller wichtigen Gruppen, zu stemmen – vor allem durch eine bessere Verzahnung und gegenseitige Unterstützung von beruflicher und familiärer Pflege. Deshalb unterstützt die Fachstelle für pflegende Angehörige in Berlin aktiv die Konferenz UmCare.»
Frank Schuhmann von der Fachstelle pflegende Angehörige in Berlin

«Ich pflege seit zwanzig Jahren innerhalb meiner Familie. Dadurch musste ich meinen Beruf im Gesundheitswesen aufgeben und bin ungewollt in Hartz IV gelandet. Die Verarmung, die desolate soziale Absicherung und gesellschaftliche Isolierung sind diskriminierend für viele pflegende Angehörige. Es ist wichtig, dass Betroffene zu Wort kommen, sich für Verbesserungen einsetzen und ihre Interessen vertreten – wie etwa in der bundesweiten Interessenvertretung für pflegende Angehörige (wir pflegen e.V.), von der unsere Initiative ausgeht. Ich selbst bin in einer Situation wie Tausende andere, vor allem Frauen, die trotz großer Pflegeleistung in Armut und Isolation landen und habe Ihre Erfahrungen und Forderungen ‹im Rucksack›. Die UmCare-Konferenz gibt uns ein Forum dieses immer noch tabuisierte Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und uns noch weiter zu vernetzen.»
Susanne Hallermann von der Initiative gegen Armut durch Pflege

«Für eine Vergesellschaftung der Gesundheitsversorgung, die sich am Bedarf und den Bedürfnissen der Menschen orientiert! Mit dieser Perspektive unterstützen wir die Kämpfe der Pflegekräfte für mehr Personal, etwa an der Charité in Berlin. Die Forderung nach einer Personalquote ist ein erster Schritt gegen die Profitlogik im Krankenhaus. Sie schafft mehr Zeit und Ressourcen für die Arbeit der Pflegenden und ist damit auch gut für die Genesungsbedingungen der Patient_innen.»
Statement der IL Berlin Gesundheits-AG

PreCAREty überwinden: Gute Daseinsvorsorge für alle!

Begrüßung und Auftaktpodium der UmCARE. Katja Kipping, Werner Hesse und Erica Smiley sprechen über die Krise der Daseinsvorsorge im Kontext sozialer Ungleichheit und neoliberaler Entsicherung.

Kontakt

Hannah Schurian

Telefon: (030) 44310-413
E-Mail: hannah.schurian@rosalux.de

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Besonderheiten

In Kooperation mit der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und dem Netzwerk Care Revolution.

Unterstützt von: attac, express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, Fachstelle pflegende Angehörige Berlin, Initiative gegen Armut durch Pflege, IL – Interventionistische Linke Berlin, Mitglieder der Tarifkommission des CeBeeF, Mobil mit Behinderung e.V., Pflege am Boden, UAPA – Unabhängige ArbeitnehmerInnenvertretung in der persönlichen Assistenz, ver.di Betriebsgruppe der Charité Berlin, ver.di Fachbereich 3 - Gesundheit und Soziales, Berlin-Brandenburg, VDÄÄ – Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, wir pflegen e.V.

Wir bitten um Anmeldung

Link

www.rosalux.de/event/54192