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Veranstaltung

Ausstellung / Kultur
Mit Anja Flach
Freitag, 03.02.2017 | 19:00 Uhr

Volkshochschule Ehm Welk, Schwerin
Punschkinstr. 13
19055 Schwerin

Karte

Frauen in Rojava

Erlebnisbericht im Rahmen der Ausstellung „Back to Rojava“

Frauen in Rojava – ihr Einfluss in einem zukunftsträchtigen Gesellschaftsmodell

Als 2012 der mörderische Krieg in Syrien die kurdischen Gebiete erreicht, befreien kurdische Befreiungskräfte ihre Regionen von den Truppen Assads, halten Distanz zur islamistisch-nationalistischen Opposition und entscheiden sich für eine radikale Form von Demokratie. Im Norden Syriens bzw. in der Region Westkurdistan (Rojava) werden in allen Orten der drei Regionen Kobanî, Cizîre und Efrîn Rätestrukturen gebildet, in denen sich die Gesellschaft von unten nach oben organisiert.
Frauen in Rojava sind von Anfang an gleichberechtigt an dieser Entwicklung beteiligt, sie haben eine Verfassung auf Basis von Frauenrechten durchgesetzt, haben eigene militärische Einheiten, sind mit einer 40% Quote in jeder Institution vertreten und erreichen ökonomische Unabhängigkeit durch Frauenkooperativen.

Seit 2014 wird eine Vision in die Tat umgesetzt, wo Menschen nicht länger dem Wunsch nach unbegrenzter Warenvielfalt und Geldvermehrung nachhängen,  sondern wo die unmittelbare Produktion des Lebens im Zentrum aller sozialen und ökonomischen Aktivitäten steht – nicht zuletzt durch den entscheidenden Einfluss von Frauen.

Anja Flach, Hamburg, Mit-Autorin des Buches „Revolution in Rojava“ und Aktivistin der Kampagne „Tatort Kurdistan“ wird – auch aus eigener Erfahrung –  im Rahmen der Ausstellung „back to Rojava“ über eine in einer von Kriegen verwüsteten Region entstehende konkrete Utopie berichten.

Veranstalter: Volkshochschule, Schwerin, Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern

Die Ausstellung von medico international und attenzione photographers zeigt Bilder der Aufklarung und der Solidarität. „Rojava“ („Westen“) nennen die KurdInnen ihr Siedlungsgebiet im nordwestlichen Syrien, in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Die großformatigen Fotografien von Mark Mühlhaus zeigen die Situation in den Kantonen Cizire und Kobane: Die jezidischen Fluchtlinge, die vor dem „Islamischen Staat“ aus dem Shingal-Gebirge fliehen mussten, die medizinische Versorgung in der gerade befreiten Stadt Kobane, die Zerstörung, aber auch den Mut der kurdischen Bevölkerung für einen Aufbruch aus Ruinen.

Die Ausstellung ist vom 11.01. bis zum 03.02.2017 in der Volkshochschule zu sehen.


 

 

 

Kontakt

RLS Mecklenburg-Vorpommern
Augustenstr. 78
18055 Rostock

Telefon: 0381 4900450
Fax: 0381 4900451
E-Mail: mv@rosalux.de

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