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Veranstaltung

Tagung / Konferenz
Freitag, 17.03.2017 19:00 Uhr bis Samstag, 18.03.2017 17:00 Uhr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Münzenbergsaal, Berlin
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Karte

Die russische Linke zwischen März und November 1917

Aus Anlaß der 100. Wiederkehr der Februarrevolution 1917 in Rußland

Es waren bewegte Monate zwischen dem Sturz des Zaren und der Bildung der Provisorischen Regierung im März 1917 und dem Umsturz der Bolschewiki im Oktober. Ab Sommer 1917 waren daran auch führende Theoretiker der Anarchisten, der Bolschewiki, des Jüdischen Bundes und der Sozialisten-Revolutionäre beteiligt, die aus dem Exil nach Rußland zurückgekehrt waren. Die von ihnen initiierten Koalitionen zerfielen so schnell, wie sie entstanden waren. Die Tagung, an der HistorikerInnen aus Rußland und der Bundesrepublik teilnehmen, hat die Untersuchung der Programmdiskussion und komplizierten Gemengelage im linken Parteienspektrum 1917 zum Gegenstand.

Um Anmeldung wird gebeten (Anmeldeformular am Ende der Seite).

  • Freitag, 17. März 2017
  • Sonnabend, 18. März 2017

Podiumsgespräch mit den TeilnehmerInnen aus Rußland

Mit: Dr. Tatjana Filimonova (Petersburg, Leiterin des Plechanow-Archivs); Dr. Larissa Malaschenko (Staatsarchiv der Russischen Föderation); Dr. Konstantin Morosow (Russische Akademie für Volkswirtschaft und Staatliche Leitung, Moskau) und Prof. Dr. Alexander Vatlin (Lomonossow-Universität, Moskau) über «die enorme symbolische Bedeutung der Revolution für Rußland und für die Welt» und die sich aus den Beschlüssen des Organisationskomitees der Russischen Historischen Gesellschaft für ihre Einrichtungen ergebenden Aufgaben.
Moderation: Dr. Wladislaw Hedeler

Wissenschaftliche Tagung «Die russische Linke zwischen März und November 1917»

10.00-10.15 Dr. Florian Weis: Zur Eröffnung der Tagung
10.15-10.30 Dr. Wladislaw Hedeler: Vorstellung der Tagungsteilnehmer

Vormittagssitzung: Das Revolutionsjahr 1917 und deren Akteure im Widerstreit
10.30-11.00 Prof. Michael Brie: Was tun in Zeiten der Ohnmacht? Lenins Jahre in der Schweiz, September 1914 bis April 1917 – eine Skizze.
11.00-11.30 Dr. Tatjana Filimonowa: G. W. Plechanow über die Perspektiven der sozialen Revolution in Rußland 1917.
11.30-12.00 Dr. Konstantin Morozov: Viktor Tschernows Auffassungen über Wege und Mittel für die Umgestaltung Rußlands 1917.

13.00-14.30 Mittagspause

Nachmittagssitzung: Das Revolutionsjahr 1917 und seine Folgen
14.30-15.00 Dr. Kay Schweigmann-Greve: Der Bund. Eine vergessene Partei.
15.00-15.30 Prof. Dr. Alexander Vatlin: Die diplomatische Vertretung Sowjetrusslands in Berlin und die deutschen Linkssozialisten 1918.
15.30-16.00 Dr. Jörn Schütrumpf: »Die russische Revolution und die deutsche Linke 1917/18. Eine verdrängte Geschichte«.
16.00-16.30 Dr. Larissa Malaschenko: Das Revolutionsjahr 1917 aus der Sicht der Emigration. Neue Bestände des Staatsarchivs der Russischen Föderation.

16.30-17.00 Kaffeepause

17.00-18.00 Diskussion der Beiträge
Moderation der Nachmittagssitzung: Dr. Wladislaw Hedeler

Referenten und Referentinnen

Tatjana Filimonova
Ist seit 1987 Direktorin des 1928 begründeten Plechanow-Hauses in Sankt Petersburg und Mitherausgeberin der Schriftenreihe des Archivs.

Larissa Malaschenko
Nach dem Wechsel aus dem Russischen Staatsarchiv für sozialpolitische Geschichte in das Staatsarchiv der RF ist sie dort als Abteilungsleiterin tätig und für die wissenschaftliche Information zuständig.

Konstantin Morosow
Ist Historiker und lehrt an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Staatliche Leitung in Moskau.

Alexander Vatlin
Ist am Lehrstuhl für neueste Geschichte der MGU tätig.
 

Publikation zur Tagung

Zur Tagung kann der im Karl Dietz Verlag veröffentlichte Band erworben werden, der außer den Beiträgen der Tagungsteilnehmer weitere Aufsätze russischer HistorikerInnen sowie ausgewählte Dokumente zum Tagungsthema enthält.

Kontakt

Wladislaw Hedeler

E-Mail: w.hedeler@gmx.net

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Anmeldung

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