BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:-//TYPO3/NONSGML METHOD:PUBLISH UID:www.rosalux.de/_57783 BEGIN:VEVENT DTSTART:20170323T200000 DTEND:20170323T220000 SUMMARY:Niederlande: Wild, wilder, Wilders. Ein Mann gegen Islam, Migranten und Europa DESCRIPTION:Die politische Dynamik, mit der die weit rechtsaußen stehden Parteien in den meisten europäischen Ländern an Wähler_innenstimmen, Einfluss und Durchsetzungskraft gewinnen, nimmt beängstigende Ausmaße ein. Waren sie bei der Europawahl 2014 immerhin schon mit einer wachsenden Mandatszahl erfolgreich gewesen, vergrößern sie in den letzten beiden Jahren zunehmend auch in den zentralen europäischen Ländern politische Positionen. In Großbritannien hat die rechtspopulistische UKIP maßgeblich zum Erfolg des Brexit-Votums beigetragen. In Deutschland beeinflussen die Erfolge der AfD, insbesondere in der Frage der Asyl- und Flüchtlingspolitik, die Haltung der Regierungsparteien nachhaltig.Dennoch wäre es falsch, diese Entwicklungen als homogen und gleichförmig zu betrachten. Die vierteilige Veranstaltungsreihe wird deshalb anhand unserer Nachbarländer die aktuelle Entwicklung analysieren. Im Mittelpunkt stehen jeweils ihre extrem rechten bzw. rechtspopulistischen Parteien und ihr Einfluss in den Gesellschaften. Nicht ausgespart wird aber auch der Widerstand gegen diese Entwicklung.  Niederlande: Wild, wilder, Wilders. Ein Mann gegen Islam, Migranten und Europa Von einem ,rechten Frühlingserwachen‘ schwärmte Geert Wilders’ im März dieses Jahres. Er ist der geistige Vater der neuen Rechten in Europa. Seine Partei PVV stützte von 2010 bis 2012 die Minderheitsregierung des Liberalen Mark Rutte. Das Duldungsbündnis scheiterte am Streit um die Sparpolitik. Freiheitspartei nennt er seine Gruppierung mutig. Er ist das einzige Mitglied seiner Partei, Opposition wird also nicht geduldet. Vor allem aber setzte er schon im vergangenen Jahrzehnt eine Wende durch und wurde zum Vordenker einer neuer Rechten. Mit ihrem Einsatz für Meinungsfreiheit, Schwulenrechte und Frauenemanzipation kaschiert die neue Rechte ihre Ausländerfeindlichkeit als Freiheitskampf. Die Parlamentswahl am 17.3.17 wird Aufschluss über die Tragfähigkeit dieses Konzepts ergebenWeitere Veranstaltungen der Reihe:Do. 20.04.17Polen: Klerikale, national-soziale Politik und Rassismus  Do. 18.05.17Frankreich: Marine Le Pen an den Schalthebeln der (Atom-)Macht? Kontakt Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V. Alstertor 20 20095 Hamburg Telefon:040 28003705 Fax:040 28003678 E-Mail:info@rls-hamburg.de LOCATION:Centro Sociale ORGANIZER;CN=:info@rls-hamburg.de END:VEVENT END:VCALENDAR