Institut für Gesellschaftsanalyse
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Das Hauptprojekt des Instituts für Gesellschaftsanalyse (IfG) der Rosa Luxemburg-Stiftung ist sozialistische Transformationsforschung. Es arbeitet zur „Strategie der Linken und zu einer demokratisch-sozialistischen Transformation der kapitalistischen Gesellschaften“ (Gründungsbeschluss v.6.12.2008).
Das IfG stellt sich in die Tradition kritischer, marxistischer wie feministischer Kapitalismus- und Herrschaftsanalyse und greift zugleich die Ergebnisse moderner Gesellschaftsforschung und politischer Ökonomie auf. Aktuelles, Zwischenergebnisse und Kommentare zum politischen Alltag liefern die MitarbeiterInnen des Instituts auf Mehring1, dem Instituts-Blog.
Gegenwärtig hat das IfG 15 angestellte und fünf freie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, bearbeitet fünf Arbeitslinien und führt zahlreiche Veranstaltungen im In- und Ausland durch. Das Institut kooperiert eng mit dem wissenschaftlichen Beirat der RLS und mehreren Gesprächskreisen der Stiftung, so haben z.B. Privatisierungskritik, Eigentumstheorie und Debatten über alternativen Produktionspraxen und -weisen ihren Platz im Gesprächskreis "Privatisierung/Öffentliche Güter" und dessen Blog "Wem-gehoert-die-welt.de". Die Publikationen der RLS, wie z.B. die Zeitschrift Luxemburg, werden stark vom IfG getragen.
Auch auf dem Gebiet der Förderung externer Projekte werden von den MitarbeiterInnen des Bereichs eine Reihe wissenschaftsbezogener Großprojekte der Stiftung verantwortet: u.a. die Neuherausgabe von Bänden der MEW, Herausgabe des Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus (HKWM), Meinungsforschung, „sächsische Längsschnittstudie“ (P. Förster), Rolf Reißigs Forschungs- und Publikationsprojekt zur Gesellschaftstransformation sowie LinksNet als größtes gemeinsames Webprojekt linker Zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Kooperationen mit in- und ausländischen Wissenschaftspartnern (transform, TNI, EU-Projekt PRESOM) und Präsenz auf internationalen Tagungen (Treffen der Sozialforumsbewegung, große Tagungen wissenschaftlicher Zeitschriften, Konferenzen der Linken) gehören in diesen Kontext der Diskurs- und Netzwerkorganisation.
Arbeitslinien des IfG
Das Institut hat fünf Arbeitslinien:
- Kapitalismusanalyse und -kritik, Ansätze sozialökologischer Transformation, insbesondere einer alternativen Wirtschafts- und Eigentumsordnung;
- Grundfragen der Geschichte und Gegenwart des demokratischen Sozialismus – linke Akteure, ihre Strategien und Projekte;
- Demokratieanalyse und demokratische Erneuerung des Wirtschaftssystems, des Sozialstaats und des Öffentlichen, der Eigentums- und Machtverhältnisse;
- Linke Strategien der Entwicklung der Europäischen Union, der Friedens- und Sicherheitspolitik und der internationalen Zusammenarbeit;
- Identität und Differenz: Theoretische Ansätze und politische, soziale und kulturelle Praxen von Akteuren emanzipativer Bewegungen und Veränderung der Lebensweise.
Das Institut übernimmt die inhaltliche Betreuung der unselbständigen Michael-Schumann-Stiftung bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
(Beschluss des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung vom 10. Oktober 2008 zu den „Thesen zur strategischen Entwicklung der Rosa-Luxemburg-Stiftung bis 2015“)
Personalia
Postgraduierte, Post-Docs, temporäre Fellows
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| Florian Becker | Eric Canepa | Nicola Bullard | Mathis Heinrich |
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| Tadzio Müller | Anna Stiede | Florian Wilde | Gabriele Winker |
Weitere Details zu den MitarbeiterInnen des IfG finden sich auf dem Blog des Instituts.























ullrich@rosalux.de
