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SUMMARY:Auto und Mobilität in der Krise
DESCRIPTION:Die Bewertung der gegenwärtigen Krise als große und multiple Krise (Wirtschaft, Finanzen, Klima, Ökologie, Nahrungsverteilung) zieht als Konsequenz die Forderung nach einem Bruch mit denjenigen Verhältnissen nach sich, die Ursachsen der vielfältigen Krisen sind.Die Antworten auf die Fragen, wie Güterverkehr und menschliche Mobilität organisiert werden, wie eine demokratische Planung in globalisierter Regionalisierung von Produktions. und Reproduktionsprozessen gestaltet werden kann,welche Verkehrsmittel produziert werdenund wie sich Lebensformen global entwickeln, sind sowohl für die Bearbeitung der Wirtschaftskrise als auch der Umweltkrise zentral.Wirtschafts- und verkehrspolitische Alternativen müssen sowohl Lösungen für die Beschäftigten der Autoindustrie als auch für den ökologischen Umbau bereitstellen.Seit den 1970er Jahren gab es Ansätze einer Debatte um Transformation (Stadtplanung, Ausbau des ÖPNV, Konversion), die im Vereinigungsboom 1990 wieder erstickte.Könnten neue Organisationsformen gesellschaftlicher Verkehrsverhältnisse zum Ansatzpunkt für die Entwicklung alternativer Pfade aus der Krise uns aus der Autogesellschaft werden)Das Thema Mobilität steht im Zentrum sozialer Konflikte: Standortkonkurrenz zwischen und in Betrieben, wodurch Gewerkschaften und Belegschaften erhebliche Konzessionen aufgezwungen werden; Privatisierungen von Bus und Bahn mit der Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs vor allem in ländlichen Gebieten; Kommerzialisierung öffentlicher Räume, die die Unterwerfung bedürfnisorientierten Lebens unter das Diktat von Profit und Konkurrenz verstärkt.Auf der Konferenz werden Erfahrungen sozialer Kräfte aus Betrieben und Gewerkschaften, aus ökologischen und verkehrspolitischen Bewegungen ausgetauscht und diskutiert, wie diesen Entwicklungen entgegengewirkt werden kann.Vertreter_innen von Strategien einer sozial-ökologischen Modernisierung innerhalb des Kapitalismus und kapitalismusüberwindender Positionen sollen miteinander in Diskussion treten, um gemeinsam Schritte in eine bedürfnisorientierte, emanzipative und partizipative Gesellschaft zu finden.Anmeldungen bitte an:Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen, Otto-Brenner-Straße 1, 30159 Hannover, Tel. 0511 2790934, mobikon@rls-nds.de Nähere Informationen im Programmflyer zur Konferenz.     \n\nProgramm:\n\nFreitag, 27.08.2010\n\n   17:00 Uhr:Auftaktplenum: Kaleidoskop der Kämpfe um Mobilität20:00 Uhr:Filme rund um das Thema MobilitätSamstag, 28.08.201010:00 Uhr - 16:00 Uhr (zwischendurch Mittagspause):Parallele Workshops            \n\nAlternativkonzepte: warum, wohin, wozu?Alternativkonzepte und UtopieBetriebliche Kämpfe und soziale BewegungenIndustriepolitik, Demokratie und regionale EntwicklungVerkehr und Lebensweisen\n\n            16:00 Uhr - 18:00 Uhr:Abschlussplenum: Wie weiter?
	Kontakt
		RLS Niedersachsen - Mobilitätskonferenz
		Otto-Brenner-Str. 1
		30159 Hannover
		Telefon:&nbsp;0511-2790934
		Email:&nbsp;mobikon@rls-nds.de
LOCATION:Freizeitheim Linden
ORGANIZER;CN=RLS Niedersachsen - Mobilitätskonferenz:MAILTO:mobikon@rls-nds.de
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