Nordamerika
2012 wir das neue Büro der Rosa Luxemburg Stiftung in New York City eröffnet. Dieses Büro soll sowohl die Tätigkeit der Stiftung im nordamerikanischen Raum als auch die Arbeit im Rahmen der Vereinten Nationen an einem Standort vereinen. Damit schließt sich eine Lücke in der regionalen Präsenz der RLS. Gleichzeitig werden, über das Programm zu den Vereinten Nationen, globale Themen regionsübergreifend aufgegriffen.
Für ihre Arbeit in Nordamerika kann die Rosa Luxemburg Stiftung auf bestehende Kontakte und Projekte in den USA und Kanada aufbauen. Besonders im linken wissenschaftlich/akademischen und gewerkschaftlichen Bereich ist die RLS bereits verankert. Die Stiftung hat Analysen zu innen- und außenpolitischen Entwicklungen in Nordamerika verfasst. Sie initiierte den North Atlantic Left Dialogue von europäischen und nordamerikanischen Intellektuellen und beteiligt sich an der größten linkspolitischen Konferenz der USA, dem Left Forum. Zu den bisherigen Partnern der Rosa Luxemburg Stiftung in dieser Region gehören linke WissenschaftlerInnen und Intellektuelle, linke GewerkschafterInnen und VertreterInnen von Basisorganisationen sowie VertreterInnen aus dem linken kulturellen Spektrum.
Inhaltliche Schwerpunkte in Bezug auf die Arbeit in Nordamerika sind unter anderem:
- Analyse wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Entwicklungen
- „Atlantic Bridges“: Abbau der politischen und kulturellen Kluft zwischen den USA und Europa/Deutschland durch Austausch und Dialog
- Entwicklung von Beteiligungs- und Mobilisierungsmodellen
- Entwerfen gemeinsamer linker Positionen zu wichtigen transatlantischen politischen Themen
Trotz aller Kritikpunkte an der Funktionsweise und Effektivität der Vereinten Nationen: sie sind die einzige global legitimierte Instanz. Die Arbeit zu den Vereinten Nationen ist als Informations- und Dialogprogramm angelegt. Sie soll ein Vernetzungspunkt zwischen den Vereinten Nationen, den RLS-Regionalbüros und den Partnern der RLS im globalen Süden bilden und damit die Arbeit der RLS in den Weltregionen verstärken.
Folgende thematische Schwerpunkte sollen unter anderem bearbeitet werden:
- Fortsetzung und Erweiterung unserer Arbeit zu linken Globalisierungskonzepten
- Frieden und Sicherheit, dass heißt u.a. Beschäftigung mit Themen wie Abrüstung und Rüstungskontrolle, gewaltfreie Konfliktlösung und Fragen territorialer Souveränität
- Migration im globalen Kontext
- Analyse der und Information über Politikprozesse in den Vereinten Nationen und deren Reformansätze