Südliches Afrika
Die Aktivitäten im südlichen Afrika werden durch das Regionalbüro der rls in Johannesburg koordiniert. Sie beinhalten die längerfristige projektbezogene Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen, die Durchführung von Veranstaltungen mit lokalen Kooperationspartnern und Eigenveranstaltungen des Büros. Zum Partnerspektrum der RLS gehören ‚klassische’ Nichtregierungsorganisationen und neu entstehende soziale Bewegungen ebenso wie wissenschaftliche Einrichtungen, Akademiker und Veteranen des Anti-Apartheid-Kampfes. Die RLS führt einen Dialog mit politischen Parteien und staatlichen Einrichtungen.
Das Partnerspektrum der RLS ist tendenziell dem außerparlamentarisch-linken, regierungskritischen Spektrum zuzuordnen. Diese Organisationen stellen ein wichtiges Potenzial zu Stärkung des demokratischen Prozesses in Namibia und der Republik Südafrika dar, zumal zu den dort regierenden Parteien bzw. Regierungsbündnissen kaum Alternativen existieren, die auf absehbare Zeit eine echte Herausforderung im Sinne der demokratischen Änderung parlamentarischer Mehrheitsverhältnisse bieten könnten.
Gegenwärtig unterstützt die Rosa Luxemburg Stiftung Projekte und Aktivitäten in der Republik Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mozambique und Mauritius.

