Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation

Hauptmenü



Energiewende

Spätestens mit dem Super-GAU im japanischen Fukushima vor einem Jahr ist die globale Energiekrise auch in den Industrienationen angekommen. Nach der Katastrophe schien klar: Die Atomkraft ist endgültig ein Auslaufmodell, eine Wende muss her. Hunderttausende Menschen gingen auf die Straßen und demonstrierten für ein Umsteuern in der Energiepolitik.

Viel ist seither die Rede vom «Grünen Kapitalismus», der auf umweltfreundlicheren Technologien und erneuerbaren Energiequellen beruht. Getan hat sich indes in den vergangenen zwölf Monaten kaum etwas. Das Festhalten am wachstumsorientierten Wirtschaften lässt den Energie- und Rohstoffbedarf weltweit weiter steigen. Zwar gibt es etwa in der Bundesrepublik ein beschlossenes Ausstiegsszenario bis 2022. Zugleich aber entstehen in den Schwellenländern neue Atomkraftwerke - mit technologischer wie finanzieller Unterstützung auch von hier. Der Ausbau der Energiegewinnung aus regenerativen Quellen bleibt halbherzig, in der BRD soll die Solarförderung nun sogar zurückgefahren werden.

Auch ein Jahr nach Fukushima - und auf absehbare Zeit - bleibt die Energiefrage ein hart umkämpftes Feld gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Dieses Themenspezial versammelt Analysen und Berichte zum Stand und zu den Perspektiven eines sozialökologischen Wandels.

Weiterlesen (Bitte klicken)

«Das Ende der Wende»
Steffen Kühne zur deutschen Energiepolitik ein Jahr nach Fukushima.

«Eine sterbende Stadt»
Dorothée Menzner schreibt über Ihre Erlebnisse in Fukushima. Ein Reisebericht ein Jahr nach der Katastrophe vom 11. März 2011.

30-jähriger Krieg?
Der US-amerikanische Friedensforscher Michael T. Klare beschreibt in der aktuellen «LUXEMBURG» über die geopolitischen Interessen im Feld Energie. Heft 1/2012 der erscheint Mitte März mit dem Titel «ENERGIEKÄMPFE».

«Der neue Extraktivismus»
ist der Titel des auch Mitte März in gedruckter Form erscheinenden Buches, hrsg. von FDCL und Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die aktuelle Debatte über Rohstoffabhängigkeit und Entwicklung in Lateinamerika erläutert Tobias Lambert in einem Vorwort. 


Wake Up, Freak Out - then Get a Grip [ www.cinerebelde.org ]


Schriftgröße


Suche


Weitere Informationen

Hibakusha - Ein Jahr nach Fukushima
Trailer zum Film von Dorothée Menzner und Ralph T. Niemeyer

Hier aussteigen, dort drin bleiben ...
Bundesregierung unterstützt weiter Atomkraftwerksbau in Brasilien

Kontakt

Steffen Kühne
Telefon: (030) 44310-402
Fax: (030) 44310-222
Email: kuehne@rosalux.de

Hana Pfennig
Telefon: +49 (0)30 44310-437
Fax: +49 (0)30 44310-180
Email: pfennig@rosalux.de

Spezial zum Klimagipfel 2009
Mehring 1 - der IFG Blog
RLS bei Facebook
Youtube Kanal der RLS