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Freitag, 12. Februar 2016

K. Andresen u.a. (Hrsg.): Der Betrieb als sozialer und politischer Ort; Bonn 2015

.... der Band (löst) den Anspruch des Methodenpluralismus für eine erneuerte, betrieblich orientierte Unternehmens- und Sozialgeschichte instruktiv ein."

Nina Kleinöder, Institut für Geschichtswissenschaften, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, rezensiert für HSozKult

Knud Andresen; Michael Kuhnhenne; Jürgen Mittag; Johannes Platz (Hrsg.): Der Betrieb als sozialer und politischer Ort. Studien zu Praktiken und Diskursen in den Arbeitswelten des 20. Jahrhunderts; Verlag J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 2015, 317 S., 38 EUR

Die vielfach „totgesagte“ Geschichte der Arbeit, der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften erweist sich in jüngerer Zeit erstaunlich produktiv. Dazu trägt auch das von Friedrich-Ebert- und Hans-Böckler-Stiftung gepflegte Netzwerkprojekt „Jüngere und jüngste Gewerkschaftsgeschichte“ bei. Im neuesten Band steht nun mit dem Betrieb selbst ein Kernbereich der neueren Sozial-, Unternehmens- und Arbeitergeschichte im Fokus. In der Verbindung von mikrohistorischem und diskursanalytischem Ansatz plädieren die Herausgeber für einen „Methodenpluralismus“, um die einst engeren „Ansätze zur sozial- und gewerkschaftsgeschichtlichen Forschung“ zu erweitern und „zu einer integralen Geschichte der Arbeitswelten beizutragen.“ (S. 18)

Die komplett Rezension ist über den Link unten erreichbar. Wir danken Frau Kleinoeder herzlich für die Erlaubnis zur Publikation ihres Textes.