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Sonntag, 06. März 2016

"An den Rändern der Revolution - Marginalisierung und Emanzipation im globalen Revolutionszyklus 1917 bis 1923"

Call for Papers für ein Schwerpunktheft von „Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für Historische Studien“ [also available in english]

Revolutionen sind das Produkt eines Handelns breiter Bevölkerungskreise. Zu ihren wesentlichen Merkmalen gehören Basisbewegungen und spontane Aktionen. Ebenso prägen gesellschaftliche Aufbrüche und Experimente den Verlauf von Revolutionen - auch solche, in denen marginalisierte Gruppen ihre Rechte und Bedürfnisse einforderten. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Ruf nach Gleichheit, nach einem Ende von Autokratie und Elitenherrschaft immer lauter. Doch nicht selten waren die an den Rand Gedrängten des Ancien Régime selbst eine Mehrheit, die andere verdrängte: Arbeiter dominierten Arbeiterinnen, Alteingesessene die Einwanderer, Mehrheiten die nationalen Minderheiten, eine intellektuelle Gegenelite die „zu befreienden“ Massen. Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit, von Herrschaft und Freiheit war daher ein zentraler Bestandteil der komplexen Entwicklungen in den Revolutionen von 1917 bis 1923. Es findet sich ein Wort von Friedrich Engels bestätigt: „...was herauskommt, ist etwas, das keiner gewollt hat“. 

Kompletter Call im PDF.

English version in the PDF.