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Montag, 20. Februar 2017

«Kritischer Journalismus in Mexiko» – Einladung zum Pressegespräch mit Carmen Aristegui und Marta Durán

Pressegespräch am Freitag, 24. Februar 2017, 10.00 Uhr in Seminarraum 7, anschließend Zeit für O-Töne, Fotos und Einzelinterviews; ***Korrektur: Das Fachgespräch entfällt!*** Diskussion und Vortrag mit Carmen Aristegui und Marta Durán, Freitag, 24.2., 18.30 Uhr, Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

In Mexiko grassieren Gewalt und Korruption. Über das Geflecht aus staatlichen Institutionen und organisiertem Verbrechen zu berichten ist für Journalisten nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich. Allein im Jahr 2016 sind in Mexiko elf Medienvertreter ermordet worden. Aus einigen Regionen des Landes gelangen deshalb kaum verlässliche Informationen an die Öffentlichkeit. Welche Folgen hat die Gewalt gegen kritische Journalisten für die mexikanische Gesellschaft? Und welche Rolle spielen unabhängige Medien, die mit zivilgesellschaftlichen Organisationen kooperieren? Diese und weitere Fragen können im Pressegespräch um 10.00 Uhr mit Carmen Aristegui und Marta Durán und bei der Abendveranstaltung erörtert werden.

Carmen Aristegui gehört zu den bekanntesten kritischen Journalistinnen in Mexiko und hat für ihre Arbeit bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Wegen ihrer Veröffentlichungen wird sie zugleich massiv bedroht. Zuletzt wurde ihr tägliches Radioprogramm aus politischen Gründen abgesetzt. Unter anderem wurde ihr 2015 vom deutschen Botschafter in Mexiko das Bundesverdienstkreuz verliehen. Mit ihr und der Soziologin und Journalistin Marta Durán, diskutieren wir über die Situation von Medienschaffenden in Mexiko und mögliche Perspektiven.

Marta Durán de Huerta arbeitet als Journalistin für verschiedene kritische Medien in Mexiko, unter anderem für das bekannte Politmagazin Proceso. Die Soziologin und Menschenrechtlerin, die auch für internationale Medien arbeitet, erhielt bereits mehrere Auszeichnungen. Durán gilt auch hierzulande als Referenz für soziale Themen und Pressefreiheit in Mexiko und berichtete bereits für deutsche Medien über Gewalt gegen Journalisten.

Zum Thema sind die Studie «Pressefreiheit in Mexiko: Kampf um ein Grundrecht» und ein Interview mit der Autorin Jana Flörchinger entstanden, die über die Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung abrufbar sind.

Über Ihre Anmeldung zum Pressegespräch an hamilton@rosalux.de würde ich mich freuen. Eine Konsekutivübersetzung ist gewährleistet.

Mit freundlichem Gruß,
Jannine Hamilton
Presse | Rosa Luxemburg Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1 | 10243 Berlin | Tel.: 030 44310-479 | Mobil: 0173 6096103 | Fax: 030 44310-222 | Raum 128
E-Mail: hamilton@rosalux.de | www.rosalux.de | Anmeldung für den monatlichen Newsletter der RLS: www.rosalux.de/newsletter