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Bildung gegen Rechts

Bildungsmodule für demokratische Kultur – gegen Nazis und unmenschliche Ideologien

Fortbildung, Qualifizierung und Veranstaltungen zu den Themen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus, Ideologien der Ungleichwertigkeit – und was man dagegen tun kann.

Ein Angebot, das man nicht ablehnen kann

Das Referat mit dem Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit  in der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung bietet ab Mitte 2010 ein Fortbildungs-/Qualifizierungs-Angebot für (Kommunal-)PolitikerInnen (nicht nur der LINKEN), Aktive aus Bürger_innen-Bündnissen, junge und ältere Antifa-AktivistInnen, Jugendliche und Jugendgruppen allgemein, MultiplikatorInnen und sonstige Interessierte an einem linken Bildungsansatz.

Der Gedanke dahinter…

… ist der, dass auch eine gute Einstellung noch kein Garant dafür ist, dass im Falle neonazistischer Umtriebe oder beim Auftauchen alltäglichen Rassismus’ auch das Richtige getan wird. Allzu häufig finden sich auch befreundete AkteurInnen in Situationen, wo sie alle Fehler wiederholen, die man seit Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten, bei anderen beklagt. Es geht also um einen offenen, kritischen Diskurs, mit dem allzu ausgetretene Denkpfade verlassen, hinterfragt und neu gedacht werden sollen, aber eben auch darum, sich Wissen und Kenntnisse, Methoden und Fertigkeiten anzueignen, die im Auftreten gegen Nazis, Neurechte und rassistische Normal-Bürger firm machen sollen. Im Vordergrund stehen dabei Angebote partizipativen und emanzipatorischen Charakters, die nicht im Frontalverfahren abrufbares Wissen produzieren sollen, sondern solche, aus denen die AkteurInnen gestärkt und selbstbewusst herausgehen und wissen, wie sie gute Arbeit gegen menschenfeindliche Ideologien und mehr oder minder organisierte Nazis auf die Beine stellen können.

Partner und Ansätze
Die Stiftung kann sich glücklich schätzen hier auf ausgezeichnete Angebote anderer Institutionen wie z.B. des Antifaschistischen Presse-Archivs und Bildungszentrums e.V. (apabiz), des Vereins Demokratische Kultur (VDK) Berlin und CriThink e.V. in Saarbrücken, aber auch auf eigene Trainer_innen und deren Angebote zurückgreifen zu können. Selbstverständlich sind diese PartnerInnen ungebunden und nicht Teil der Rosa-Luxemburg-Stiftung: das zuständige Referat der Stiftung steht mit ihnen in enger Kooperation bei der Erarbeitung geeigneter Ansätze zu diesem Schwerpunktthema. Entscheidend ist dabei, dass in den Modulen eine linke Position erarbeitet und entsprechend Klartext geredet wird, was das Angebot von anderen unterscheiden wird.

So läuft’s
In Kürze soll neben der Website ein gedruckter Hinweis-Flyer für diese Website erscheinen, auf der Interessierte die Angebote nach Themen aufbereitet finden können. Im Idealfall buchen interessierte Gruppen und Organisationen dann einzelne oder Pakete unserer Angebote für Projekttage, Seminare, Workshops, Trainings, Tagungen oder auch nur für einen Abendvortrag usw.

Finanzierung
Honorare und sonstige Unkosten können bei dem/der zuständigen Referenten/in erfragt werden. Bei Interesse kann mit ihm/ihr auch über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten gesprochen und ein geeignetes Konzept erarbeitet werden. An mangelnder guter Beratung soll ein Fortbildungsprojekt nicht scheitern. Rufen Sie/Ruf uns gerne an oder schicken Sie/schicke eine E-Mail.

Kontakt
Bei der Stiftung ist für die Bildungsmodule der Referent Friedrich Burschel zuständig: 030-44310-183 / burschel@rosalux.de