Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation

Hauptmenü



Die Krise in den Kommunen – langfristige Folgen

Die Krise könnte möglicherweise in den Kommunen auch über die Folgen bei Cross-Border-Leasing oder Derivatshandel hinaus wirken. Dadurch könnte sich der finanzielle Druck auf die Städte und Gemeinden mehr denn je erhöhen. Beispiele sind die laufende Kredite der Kommunen bei Banken, die wegen der Krise sich erhöhenden Zinssätze, die zu erwartenden sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und die aus dem sich erhöhten Finanzdruck folgenden Privatisierungen von öffentlichen Güter und Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge. Da diese Probleme nicht aus hochspekulativen Geschäften der Kommunen resultieren, sondern vielmehr im Lauf der Krise, nicht unbedingt von den Kommunen verschuldete Folgen sind, sollen in dieser Rubrik langfristige Folgen für die Kommunen mit weniger Zynismus betrachtet werden.


(Derzeit basiert die Dokumentation vornehmlich auf Presseartikeln. In der Folgezeit sollen hier ebenso Anfragen und entsprechende Antworten kommunaler MandatsträgerInnen dokumentiert werden.)

 

Deutschland

 

Aachen

externer Link in neuem Fenster folgt„Stadt stellt sich auf Schuldenanstieg ein“, Aachener Nachrichten online, 17. Oktober 2008

Baden-Württemberg

externer Link in neuem Fenster folgt"In der Finanzkrise verlieren auch die Städte", Südwest Presse, 3. November 2008

externer Link in neuem Fenster folgt"Kommunen stehen vor Sparkurs", Stuttgart Nachrichten, 2. November 2008

Bayern

externer Link in neuem Fenster folgt"Finanzkrise wird auch die Kommunen treffen", Augsburger Allgemeine, 29. Oktober 2008

externer Link in neuem Fenster folgt„BayernLB braucht fünf Milliarden“, Süddeutsche Zeitung, 19. Oktober 2008

Bonn

externer Link in neuem Fenster folgt„OB: Bonn wird Finanzkrise spüren“, Generalanzeiger online, 8. Oktober 2008

externer Link in neuem Fenster folgt„Kämmerer: Finanzkrise hat keine negativen Folgen“, Generalanzeiger online, 13. Oktober 2008

Brandenburg (Land)

externer Link in neuem Fenster folgt„Kämmerer: Finanzkrise wird an den Kommunen nicht spurlos vorbeigehen/Vermutlich weniger Fördergelder“; Märkische Allgemeine, 15. Oktober 2008

Frankfurt/M.

Voraussichtlich geringere Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2009

externer Link in neuem Fenster folgt„Städtische Signale der Solidität“, FAZ.net, 9. Oktober 2008

Karlsruhe

externer Link in neuem Fenster folgt"In der Finanzkrise verlieren auch die Städte", Südwest Presse, 3. November 2008

Kiel

Erwartung von Steuereinbrüchen

externer Link in neuem Fenster folgt„Finanzkrise wirft Schatten“, Kieler Nachrichten, 14. Oktober 2008

Neuss

externer Link in neuem Fenster folgt„Neuss: Finanzkrise wird durchschlagen“, Westdeutsche Zeitung, 8. Oktober 2008

Nordrhein-Westfalen

Gewerbesteuern, Lehman-Zertifikate und Swap-Geschäfte

externer Link in neuem Fenster folgt„Städten droht der Schuldenkollaps“, RP Online, 16. Oktober 2008

Steigende Zinsen für Kassenkredite der Kommunen

externer Link in neuem Fenster folgt„Finanzkrise kommt in den Städten an“, WAZ, 13. Oktober 2008

Pforzheim

externer Link in neuem Fenster folgt"In der Finanzkrise verlieren auch die Städte", Südwest Presse, 3. November 2008

Schleswig-Holstein (Land)

Erwartung von Steuereinbrüchen

externer Link in neuem Fenster folgt„Saxe: Bankenkrise wird Lübeck hart treffen“, NDR, 9. Oktober 2008

Stuttgart

externer Link in neuem Fenster folgt"In der Finanzkrise verlieren auch die Städte", Südwest Presse, 3. November 2008

Thüringen (Land)

Streit im Landtag - Auswirkungen noch unklar

externer Link in neuem Fenster folgt"Streit um Umgang mit der Finanzkrise", Freies Wort, 28. Oktober 2008

Viersen

"externer Link in neuem Fenster folgtDie Finanzkrise trifft Viersen", RP Online, 5. November 2008


Schriftgröße


Suche


Weitere Informationen

Ansprechpartnerin:

Katharina Weise

Referentin Kommunalpolitische Bildung/ Kommunalakademie

weise@rosalux.de

030-44310 470

 

City Crash Counter

Direkte Folgen der Krise

Die Krise bringt auch einen gewissen Zynismus mit sich. Zur Zeit erfasst die Krise solche Städte, die mit spekulativen Geldanlagen, Swap-Geschäften, Cross-Border-Leasing, Privatisierungen oder Krediten über Public-Private-Partnership (PPP oder ÖPP) versucht haben, staatliche Gelder zu vermehren oder Geld einzusparen. An dem Verlust kommunaler Gelder, aber auch versprochener Leistungen der Daseinsvorsorge wird nunmehr deutlich, dass Teile von kommunalen und staatlichen Gelder in hochriskante und hochspekulative Projekte geflossen sind statt in wichtige Leistungen oder Einrichtungen der Gemeinden und Städte für die Bürgerinnen und Bürger/Menschen.
Mit dem City Crash Counter möchten wir Entwicklungen von Städten, Gemeinden und Landkreisen dokumentieren, die sich in solche Projekte begeben haben und nunmehr direkt von der Krise erfasst werden.

 

interner Link folgtCity Crash Counter