Springe direkt zu: Textanfang Hauptmenü Suche Weitere Informationen Metanavigation

Hauptmenü



Publikation

Online-Publikation
Autor/Innen: Heiner Flassbeck
Erschienen: Mai 2013

Downloads

Der Euro vor der Entscheidung

Politische Schlussfolgerungen der Flassbeck/Lapavitsas-Studie von Heiner Flassbeck.

Die letzte Chance nutzen!

Die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Studie «The Systemic Crisis of the Euro – True Causes and Effective Therapies» von Heiner Flassbeck und Costas Lapavitsas hat unmissverständlich gezeigt, dass die gemeinsame europäische Währung existenziell bedroht ist. Nicht nur wurden von Anfang an die Grundbedingungen für eine funktionierende Währungsunion missachtet. Das Management der Währungsunion, ausgerichtet vor allem auf fiskalische Aspekte, war der Komplexität der Sache nicht angemessen, und es war geblendet von der ideologischen Ausrichtung der wichtigsten Akteure. Zudem wurden seit Beginn der europäischen Krise, die mit der Krise des Weltfinanzsystems zusammenfiel, entscheidende Fehler bei dem Versuch gemacht, der Spaltung der Europäischen Währungsunion Herr zu werden. Wieder hat die Fokussierung auf fiskalische Fragen («Staatsschuldenkrise») eine umfassende und zielgerichtete Therapie verhindert. Darüber hinaus haben die einseitige und eindeutig falsche Schuldzuweisung an die Schuldnerländer und die von ihnen verlangte Austeritätspolitik eine Wirtschaftskrise in Gang gesetzt, deren negative Folgen für die Lebensverhältnisse der Menschen die nationalen demokratischen Systeme infrage stellen und das friedliche Zusammenleben der BürgerInnen in Europa für Jahrzehnte belasten werden.

Es ist spät, doch noch ist es nicht zu spät für eine Umkehr.

Weiter im PDF.

Kurzfassung der Studie – Englische Übersetzung

Kurzfassung der Studie – Spanische Übersetzung

Kurzfassung der Studie – Französische Übersetzung

Kurzfassung der Studie – Griechische Übersetzung

Kurzfassung der Studie – Italienische Übersetzung

Pressestimmen

Eine Krise macht Pause (Deutschlandfunk vom 14.08.2013)

Die Furcht der Eliten (taz vom 13.06.2013)