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Publikation

Reihe Studien
Autor/Innen: Frederic Heine
Erschienen: Januar 2016

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Der europäische Kapitalismus im Ungleichgewicht

Internationalisierungsdynamiken und innereuropäische Machtverhältnisse in der Krise der Eurozone. Studie von Frederic Heine.

Gegenstand der vorliegenden Untersuchung sind die Handels-, Direktinvestitions- und Finanzverflechtungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) – untereinander und mit Drittländern. Dabei geht es insbesondere um die ökonomischen Ungleichgewichte vor und nach Ausbruch der Krise, ihre konkrete Form und ihre Interpretation. Der untersuchte Zeitraum reicht von 2000 bis 2014 (und variiert je nach Verfügbarkeit der Daten). Ich unterscheide und vergleiche dabei eine Vorkrisenperiode (2000–2007/08) und eine Periode nach dem Ausbruch der Krise (2007/08–2014). Die Untersuchung der Ungleichgewichte in den bilateralen Außenwirtschaftsverhältnissen dient der Beantwortung mehrerer Fragen. Die erste davon betrifft die Ursachen für die Krise der Eurozone. [...]

Ein zweiter Komplex von Fragen bezieht sich auf die wirtschaftlichen (Macht-)Beziehungen innerhalb der EU seit der Krise. Gibt es Länder oder Ländergruppen, die besonders unter den Krisenfolgen leiden? Und andere, die besonders profitieren? [...]

Inhalt:

  • 1. Einleitung
  • 2. Empirie

    • 2.1 Defizite und ihre Determinanten – Handel, Direkt- und Portfolioinvestitionen im Vergleich
    • 2.2 Handel
    • 2.3 Direktinvestitionen
    • 2.4 Portfolioinvestitionen

  • 3. Schlussfolgerungen