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Akademie für Politische Bildung

Politische Bildung ist Erarbeitung von Wissen und Fertigkeiten und besteht in hohem Maße aus Vernetzung und Kommunikation. In Diskursen, die durch Bildungsprozesse initiiert werden, entsteht Wissen sowie die Weitergabe von Erfahrungen. Die Akademie für Politische Bildung trägt damit entscheidend dazu bei, dass die Hauptfunktionen der Rosa Luxemburg-Stiftung erfüllt werden können: Bildung und Vernetzung zu unterstützen, Öffentlichkeit zu schaffen und unabhängige Ideengeberin zu sein.

Linke politische Bildung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung beinhaltet die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Konfliktfeldern im Rahmen von Bildungsangeboten, die die Menschen beteiligen und die zu ihrer Emanzipation, Kritik- und Handlungsfähigkeit beitragen. Methodenvielfalt, Hierarchiefreiheit, radikale Kritik der herrschenden Verhältnisse, kritische Wertschätzung sowie Solidarität sind dabei die wesentlichen Parameter.   

Mehr zu den Arbeitsbereichen der Akademie für Politische Bildung

Die Akademie bietet politische Weiterbildung in Form von Ausbildungsgängen, Trainings, Konferenzen und Diskussionsveranstaltungen sowie Netzwerken und Projekten an. Das Angebotsspektrum reicht vom Ausbildungsgang «Politik - Kommunikation - Management» über Kurse zur «Praxis Politischer Bildung» bis hin zu Bildungsmaterialien.

Dass Kommunalpolitik und lokales Engagement nicht machtlos oder gar langweilig sind, möchte die Kommunalakademie mit ihren Angeboten aufzeigen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Selbstverständnis linker Kommunalpolitik.

Die Jugendbildung insbesondere das Jugendbildungsnetzwerk ist ein Kooperationsprojekt mit den Landesstiftungen und Bildungsvereinen in den Ländern. Das offene Netzwerk von Jugendbildungsträgern im Umfeld der RLSorganisiert Bildungsarbeit im Rahmen von themenbezogenen Projektgruppen. Darüber hinaus gibt es eine gesonderte Projektförderung mit der Zielgruppe «Jugend».

Das Angebot Bildung gegen RechtsBildung gegen rechts kommt vom Referat Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit. Es umfasst Fortbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für (Kommunal-) Politiker_innen, Aktive aus Bürger_innenbündnissen, junge und ältere Antifa-Aktivist_innen, Jugendliche und Jugendgruppen allgemein, Multiplikator_innen und sonstige Interessierte an einem linken Bildungsansatz.

Politische Ökonomie

Schwerpunkt auf dem Themenfeld Politische Ökonomie ist die Auseinandersetzung mit der Kritik der Politischen Ökonomie von Karl Marx. Dazu werden seit 2006 Kapital-Lektürekurse organisiert, die Marx-Herbstschule sowie Einführungen in die Kritik der politischen Ökonomie (Tages- oder Wochenendseminare auf Anfrage). Darüber hinaus wird Bildungsmaterial, wie PolyluxMarx, als Unterstützung für Teamer_innen der Kapitalkurse oder als Begleitmaterial für die Lektüre des Kapital  im Selbststudium erarbeitet.
In unregelmäßigen Abständen informiert der Pol-Ök-Newsletter über die Veranstaltungen und Publikationen rund um das RLS-Projekt www.das-kapital-lesen.de bzw. zu themennahen Feldern. Dieser Newsletter dient nur zur Information und ist keine Mailingliste. Er wird bedient von Antonella Muzzupappa, Referentin für Politische Ökonomie bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Den Newsletter abonnieren mit einer leeren Mail an: pol-oek-subscribe@lists.rosaluxemburgstiftung.de

H
istorisch- biographisches Lernen
als ein Themenfeld im umfangreichen stiftungsweiten Angebot zum Themenkomplex «Zeitgeschichte und Geschichtspolitik» stellt den biografischen, generationsübergreifenden Prozess gemeinsamen Lernens ins Zentrum politischer Bildungsprojekte. Dem Lernort «Schule» wird  dabei ein herausragender Platz eingeräumt. Ein territorial weit verzweigtes Netzwerk von Lehrer_innen /Multiplikator_innen historisch-politischer Jugendbildung, organisiert im Gesprächskreis «Geschichte für die Zukunft» widmet sich kontinuierlich der Verbreitung, Unterstützung und Entwicklung innovativer Wege und Methoden, um insbesondere bei jungen Menschen Interesse für die «Erinnerung an Geschichte und daraus resultierender Verantwortung für die Zukunft» zu befördern.

Das Referat für Nachhaltigkeit und Sozialökologischen Umbau organisiert Politische Bildung in einem Themenspektrum, das von Energie- und Klimapolitik über Mobilität, Rohstoffkonflikte und Wachstumskritik bis hin zu Agrarpolitk und Ernährungssouveränität reicht. Hierdurch bestehen zahlreiche Anknüpfungspunkte zu anderen Tätigkeitsfeldern der Stiftung im In- und Ausland. Das Augenmerk liegt hierbei stets auf der Praxistauglichkeit linker Alternativen und der kritischen Auseinandersetzungen mit den schillernden Versprechungen eines angeblich nachhaltig erneuerbaren Kapitalismus. Einen besonderen Schwerpunkt stellt derzeit die Verknüpfung von ökologischer und sozialer Frage in der Debatte um eine umfassende Energiewende dar.

Das Themenfeld Geschlechterverhältnisse/Gender/Feminismus ist in diesem Dreiklang ein Profil gebender Faktor in der Rosa Luxemburg Stiftung – sowohl als eigenständiger Schwerpunkt in der Akademie für Politische Bildung wie auch als Querschnittsansatz. Zentrale Fragestellungen sind für uns: Was bedeutet die Prekarisierung der Arbeits- und Lebenswelten für die Geschlechterverhältnisse? Wie können widerständige feministische Praxen und Gesellschaftsentwürfe mehrheitsfähig werden? In unserer genderkritischen Bildungsarbeit wollen wir jenen eine Stimme geben, die in der Mehrheitsgesellschaft diskriminiert und stigmatisiert werden – aufgrund des sozialen Status, Sexualität, religiöser Zugehörigkeit, ethnischer Herkunft oder aufgrund von Krankheit und Behinderung.
Gender-Newsletter
In regelmäßigen Abständen gibt das Referat Geschlechterverhältnisse den Gender-Newsletter heraus. Neben dem allgemeinen Newsletter der Rosa-Luxemburg-Stiftung informiert dieser thematische Newsletter mit seinen spezifischen Inhalten über Aktuelles aus dem Feld «Geschlechterverhältnisse/Gender/Queer-Feministische Politiken» im Umfeld der Stiftung. Der Newsletter kann hier abonniert werden.

Migration  
ist ein Themenfeld, das vielfach gesellschaftlich umkämpft ist. Fragen im Zusammenhang mit Flucht und Asyl, von Arbeitsmigration und gleichwertigen Lebensbedingungen, aber auch solche zur juristischen Situation (etwa Staatsangehörigkeit, Partizipationsrechte, Heiratsmigration etc.) eröffnen Konfliktfelder, aus denen Handlungsperspektiven erwachsen können, die auch in den Bereich der politischen Bildung hineinreichen: Wie sehen Empowerment-Strategien aus? Wie lassen sich Zielgruppen erreichen, die mit bisherigen Angeboten nicht erreicht werden? Welche Handlungsspielräume lassen sich von der kommunalen Ebene bis hin zur EU und darüber hinaus eröffnen?

Internationale Politik
ist für die politische Bildung ein zentrales Thema, da Handlungsperspektiven nur entwickelt werden können, wenn Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Menschen sowie politische Institutionen und Strategien der global player in ihrer weltweiten Verstricktheit gesehen werden. Wir sehen unsere Aufgabe darin, Möglichkeiten für transnationale Akteur_innen zu schaffen, Alternativen zur gegenwärtigen Welt- und Gesellschaftsordnung zu finden und internationale Soldarität neu mit Leben zu füllen.

Europa.links 
Der Zugang zur Europäischen Union ist für linke und kapitalismuskritische Nutzer nicht über verklausuliertes Fachwissen herzustellen. Der Europäischen Union können Alternativen entgegengesetzt werden. Das ist das Ziel des Bildungsangebots der europa-links.eu. Projekte, Initiativen, 200 NGOs und internationale Organisationen sowie die Institutionen und Agenturen der Europäischen Union werden dargestellt. Die Seite bietet auch Unterstützung bei der Organisation von Workshops und Seminaren.

Gesprächskreise

GK Nachhaltigkeit; GK Geschichte für die Zukunft; GK Migration; GK Frauen und Politik; GK Politische Bildung; GK Rechts

Unselbständige Stiftungen
- Harald-Breuer-Stiftung
- Erik-Neutsch-Stiftung

Personalia

Referent Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit Friedrich Burschel
Tel.: (030) 44310-183
burschel@rosalux.de
Referentin für Politische Weiterbildung Claudia de Coster
Tel.: (030) 44310-141
decoster@rosalux.de
Referentin für Zeitgeschichte und historisch-biographisches Lernen Dr. Cornelia Domaschke
Tel.: (030) 44310-151
domaschke@rosalux.de
Sekretariat Markus Heinz
Tel.: (030) 44310-221
markus.heinz@rosalux.de
Referentin Europäische Politik Ramona Hering
Tel.: (030) 44310-417
hering@rosalux.de
Referent Politische Weiterbildung Ronald Höhner
Tel.: (030) 44310-149
Fax: (030) 44310-222
hoehner@rosalux.de
Sachbearbeiterin Politische Weiterbildung Eva Jahnke
Tel.: (030) 44310-452
jahnke@rosalux.de
Referent für Politische Weiterbildung Dr. Stefan Kalmring
Tel.: (030) 44310-147
kalmring@rosalux.de
Referentin Internationale Politik und Soziale Bewegungen Dr. Stefanie Kron
Tel.: (030) 44310-526
stefanie.kron@rosalux.de
Referent für Nachhaltigkeit und sozial-ökologischen Umbau Steffen Kühne
Tel.: (030) 44310-402
kuehne@rosalux.de
Koordinatorin Jugendbildung Ann-Katrin Lebuhn
Tel.: (030) 44310-475
lebuhn@rosalux.de
Referentin für Politische Ökonomie Dr. Antonella Muzzupappa
Tel.: (030) 44310-421
muzzupappa@rosalux.de
Referent für Migration Dr. Massimo Perinelli
Tel.: (030) 44310-471
massimo.perinelli@rosalux.de
Budgetkoordinatorin Dagmar Rubisch
Tel.: (030) 44310-158
rubisch@rosalux.de
Referentin Geschlechterverhältnisse Dr. Eva Schäfer
Tel.: (030) 44310-133
schaefer@rosalux.de
Direktorin Silke Veth
Tel.: (030) 44310-163
veth@rosalux.de
Referentin Kommunalpolitische Bildung Katharina Weise
Tel.: (030) 44310-470
weise@rosalux.de

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