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JuBi-Netzwerk

Wer wir sind

Das Jugendbildungsnetzwerk bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist ein offenes Netzwerk von Träger_innen [Trägerliste] der politischen Jugendbildung sowie Einzelpersonen. Unsere Klammer sind die praktische Arbeit mit der Zielgruppe Jugend und die Suche nach einem Reflexionsrahmen für das "Politische" oder auch "Linke" in unserer Bildungsarbeit. Wir verstehen unser Netzwerk auch als politisches Projekt [Selbstverständnis]. Wir wollen gleichberechtigt handeln, hierarchiearm entscheiden und uns mit unseren unterschiedlichen Mitwirkungsvoraussetzungen (be)achten.

Dies stellt in der Praxis wichtige Anforderungen an uns selbst: Wenn wir gemeinsam Ideen entwickeln, muss jede_r in den eigenen Vorstellungen Raum für die Beteiligung der Anderen zulassen. Wir möchten uns Zeit nehmen für das kommunikative Aushandeln, auch unsere Zustimmung kundtun und nicht ausgrenzend argumentieren. Das Gemeinsame des Prozesses ist uns dabei wichtiger als ein "optimales" Ergebnis. Auch deshalb organisieren wir uns nicht durch formale Mitgliedschaften, sondern jede_r entscheidet immer wieder neu durch Mitarbeit.

Was wir gerade machen

Wir realisieren in jedem Jahr mindestens ein Projekt als gemeinsame politische Praxis. Diese Projekte werden auf einem Netzwerktreffen entwickelt und von mandatierten Arbeitsgruppen vorbereitet. Das Netzwerk arbeitet dezeit in folgenden AG´s:  

  • PG Politische Ökonomie: Zu unseren Themen gehören: Reproduktionsarbeit und Care Krise und Einführungen in "Das Kapital" von Karl Marx. Wir verknüpfen diese Inhalte in unserer Bldungsarbeit mit weiteren Jugendbildungsthemen, z.B. "Neue Rechte", "Geschlecht", "Antifa/ Antira", "Klassenwiderspruch". Wir arbeiten mit Multiplikator*innen aus den Bereichen Antifa/ Antira und Geschlechterverhältnisse. Wir haben auch zum Thema Bewerbungstrainings gearbeitet, insbesondere mit einem Planspiel über den Arbeitsalltag (knüpft an Thema Klassenwiderspruch an). Zielgruppe  unserer Bildungsarbeit sind Jugendliche, aber wir geben auch Praxisexpertise für die Schulung von Multiplikator*innen.  
    Kontakt: poloek3@arranca.de
  • PG Qualifizierung: Hier beschäftigen wir uns mit Weiterbildung in der Jugendbildung. Zurzeit legen wir eine Workshops auf, die sich an linke Jugendgruppen und kollektive Jugendprojekte richten. Hierzu wurden neue Konzepte politischer Bildungsarbeit erarbeitet, mit denen wir insbesondere die Selbstorganisierungsprozesse linkspolitischer Jugendgruppen unterstützen wollen.
    Mehr hierzu, unter: https://www.rosalux.de/stiftung/afpb/jugendbildung/spezial/vier-gewinnt.html
    Kontakt: lebuhn@rosalux.de
  • PG Kollektive Freiräume: Die PG gibt Raum für einen gemeinsamen Austausch und Diskussion über die Entwicklung von linken Hausprojekten und alternativen Wohn- und Lebensformen. 2014 wurde die Broschüre "Leitfaden für Hausprojekte" nachgedruckt, die vor kurzem gedruckt wurde.
    Kontakt: meandor@riseup.net
  • PG Lateinamerika: Die PG Lateinamerika bietet eine Plattform für Gruppen und Einzelpersonen, die konkret zu und in Lateinamerika im Austausch mit politischen Gruppen, Kollektiven und sozialen Bewegungen arbeiten. Unsere Themenschwerpunkte sind Menschenrechte, Recht auf Stadt, Antikapitalismus, Extraktivismus und politische Bildungsarbeit. In unserer Arbeit sind wir von den sozialen Kämpfen in Lateinamerika inspiriert und wollen deren Strategien und Werkzeuge für die hiesige Realität nutzbar machen.
  • AG Russland: Die AG (Arbeitsgruppe) Russland ist Teil eines internationalen linken Netzwerkes, das an verschiedenen Orten in Europa, Veranstaltungen auf dem Gebiet der politischen Bildung organisiert. Die AG gehört somit zu einem politischen und grenzüberschreitenden Kommunikations- und Arbeitszusammenhang von linken Aktivist*innen, Künstler*innen und Bildner*innen aus mehreren europäischen Ländern und aus Nordwestrussland. An ihren Veranstaltungen, wie der linken Bildungsakademie “Vostok“ im nordwestrussischen Apatity (seit 2007) oder der internationalen Projektwerkstatt „Platforma 11“ 2011 in Leipzig haben bisher Menschen aus 14 Ländern Europas sowie aus Ägypten und Israel teilgenommen. Im Moment bereitet die AG eine Werkstatt zu Bildungsmethoden und eine Konferenz in Murmansk vor. An deren unmittelbarer Vorbereitung sind Bildungs- und Kunstaktivistinnen aus Russland, Serbien, Estland und Deutschland beteiligt.
    Ein zentrales Anliegen der Bildungsarbeit der AG Russland ist das Schaffen von Räumen, in denen sich linke Menschen austauschen können, die aus verschiedenen Ländern kommen, die aber auch vieles verbindet. Dies bedeutet auch die Diskussion über sehr unterschiedliche politische Erfahrungen aus den jeweiligen Herkunftsländern. Beim letzten „Vostok“ standen die Themenfelder “Krise“, “linkes Campaigning“ und “Gender“ im Fokus der Veranstaltung. Besonders wichtig bei der transnationalen Arbeit ist der AG ein Lernen voneinander und zum Teil auch die Entwicklung einer gemeinsamen Theorie und Praxis. Eine zentrale Fragestellung, mit der sich die AG bei der Veranstaltungsvorbereitung auseinandersetzt, ist: Wie kann gleichberechtigte Kommunikation zwischen Menschen aus verschiedenen Kontexten aussehen?
    Partnerin der AG ist in Russland die Humanistische Jugendbewegung, zudem gibt es intensive Kontakte zu linken Ökolog*innen, Bürgerrechtler*innen, Antifaschist*innen, Radikalfeminist*innen und linken Kunstaktiven.
  • Weitere links
    http://zusammenymisturados.wordpress.com/2011/08/19/vostok-forum-2011-in-murmansk-bericht-von-tom/

Kontakt Christian Teuerl 

Im Vergabeausschuss Jugendbildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat das Netzwerk 5 von 11 Sitzen. Damit nehmen wir aktiv Einfluss auf die Ausschreibungsschwerpunkte, die Modalitäten, die Auswahl und auch auf die Auswertung der Jugendbildungsprojekte.

Newsletter

Unregelmäßig informieren wir auch in einem Newsletter über unsere Aktivitäten.

Newsletter 2011

Newsletter 2011_2

fileadmin/rls_uploads/pdfs/Jugendbildung/Bilder/NEWSLETTER_Jan_Mai_2012.pdfNewsletter 2012 (Jan-Mai) <//a>

Newsletter 2014_2 (Juni-Dezember)

Netzwerktreffen: Auf unseren Netzwerktreffen ziehen wir Bilanz, werten unsere Projektarbeit aus und erarbeiten unsere Schwerpunkte für das kommende Jahr. Vorbereitet werden die Treffen eigenverantwortlich von immer verschiedenen Trägern. Im Januar 2016 fand das Netzwerktreffen in Rostock statt.

 

Bei uns kann jede*r mitmachen!

  1. Das Netzwerk kommuniziert über eine eigene Mailingliste sowie ein WIKI. Die Anmeldung und damit auch Nutzung der Archive unserer Liste ist jederzeit möglich. Schickt eine Mail mit Kurzangaben zur Person oder zum Träger. Nach Aufnahme in die Mailingliste bekommt ihr Zugangsdaten für das WIKI beim Netzwerkkontakt: koordination@jubinetz.org (Dani).

  2. Wenn Ihr Euch für eine Projektgruppe interessiert, setzt euch mit den angegebenen Kontaktpersonen in Verbindung. Die PG’n kommunizieren untereinander in der Regel auf separaten Mailinglisten. Die Arbeit wird im WIKI dokumentiert.

 

Kontakt Jugendbildungsnetzwerk
E-Mail: koordination@jubinetz.org