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Ein fragwürdiger Weltmeister: Deutschland exportiert Arbeitslosigkeit
Vom Exportismus und Wachstumsfetisch zu einer ökosozialistischen «Reproduktionsökonomie». Standpunkte 14/2010 von Mario Candeias.
«3. Tagung des 17. Zentralkabinetts der Zweiten Republik beschließt Wachstumsbeschleunigungsgesetz», meldet die taz am 10.11.09, 20 Jahre nach dem Untergang der vermeintlich «real-sozialistischen Alternative». Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz ist die erste Maßnahme der neuen
Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP. Wachstumsmotor soll wieder der Export werden. Doch auch der deutsche Exportismus (Ngai-Lin Sum) immer weiter steigender Exporte bei dahinsiechender Binnennachfrage wird sich – ebenso wenig wie in China – nicht einfach restaurieren lassen. Ökologische, v. a. aber ökonomische Grenzen und Ungleichgewichte sprechen dagegen.
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