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Veranstaltung

18.01.2010 | 19:00 Uhr
Alte Feuerwache, Wuppertal
Mit Prof. Dr. Wolfgang Methling

Besseres Klima nach Kopenhagen?

Über die Ergebnisse des UN-Klimagipfels, Konsequenzen, das Verhältnis von armen und reichen Ländern, soziale Auswirkungen des Klimawandels und Herausforderungen für die ökologische Bewegung und die politische Linke. Reihe «rls on green tour»

Der Klimawandel stellt die Gesellschaften in vielen Teilen der Welt vor soziale, politische und finanzielle Herausforderungen. Große Hoffnungen wurden in den Gipfel von Kopenhagen und die Nachfolge des Klima-Schutzabkommens von Kyoto gesetzt.

Neben der Darstellung und kritischen Bewertung der Ergebnisse des UN-Klimagipfels wollen wir uns auch mit den politischen Konsequenzen in Deutschland und Europa, dem Verhältnis von armen und reichen Ländern, den sozialen Auswirkungen des Klimawandels und mit den Herausforderungen für die ökologische Bewegung und die politische Linke beschäftigen.

Wir schließen damit an die Frage „Die Linke(n) und das Klima?! Linke Umweltpolitik und Auswege aus der Klimakrise“ an, das im RLC Bergisches Land im Dezember 2009 mit Rüdiger Sagel (MdL) diskutiert wurde.

Prof. Dr. Wolfgang Methling war 1998-2006 Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern und ist derzeit Abgeordneter im Landtag, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Umwelt, Energie und Verkehr, sowie im Bundesvorstand der Partei DIE LNKE.

 
«rls on green tour»


ENERGIE – MACHT – KLIMA: Den sozialökologischen Umbau gestalten

Der fossile Kapitalismus windet sich wie eine häutende Schlange in dem Versuch die Geister, die aus der Kohlenstoffflasche entwichen sind, wieder einzufangen.

Das Jahr 2010 wird zeigen, ob der „Entbettung des Marktes aus der Gesellschaft“ (E.P. Thompson) im internationalen Kontext etwas entgegengesetzt werden kann und neben konkreten Reduktionsverpflichtungen für CO2 im Norden auch substantielle Finanztransfers in den Globalen Süden konsensfähig sind.

Die Entwicklung einer „moral economy“ mit aufscheinenden solidarischen und fairen Verhältnissen, jenseits rein ökonomischer Tauschkriterien, bietet die Chance die fatale Liaison von fossiler Energienutzung und kapitalistischer Produktionsweise als sozialer Formation anzugreifen.

Dies allerdings nur, wenn es gelingt das „greenwashing“ dieser „Akkumulation durch Enteignung“ (David Harvey) zu stoppen – die Aneignung und Monopolisierung der Erneuerbaren Energien durch Konzerne wie Siemens, General Electric, RWE und Eon.

Die Reihe «rls on green tour» ist Teil der Vorbereitungen hin zu einer interner Link folgtinternationalen Konferenz der RLS zum Thema „Klima und Nachhaltigkeit“ im Herbst 2010 und thematisiert zunächst folgende Aspekte: Zukunft der Klimapolitik, Entwicklung der Regenerativen Energien, Energiepreise und Armut sowie Rekommunalisierung der Energienetze.

interner Link folgtÜbersicht der aktuellen Veranstaltungen in der Reihe

 

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Hedwigstr. 30 - 32
47058 Duisburg

Telefon: 0203 3177392
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Besonderheiten

In Kooperation mit dem Rosa-Luxemburg-Club Wuppertal / Bergisch Land