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Themenseite zum Geschichtsjahr 2009

Die bundesweiten Veranstaltungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Zusammenhang mit den historischen Jubiläen 1918/19, 1939, 1949, 1989

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung konzentriert sich im historisch bedeutsamen Jahr 2009 auf einige Schwerpunktveranstaltungen, die Bezug zu den historischen Ereignissen der Jahre 1919, 1939, 1949 und 1989 nehmen.

So beginnt das Jahr mit einer Reihe bundesweiter Veranstaltungen zum Gedenken an die Ermordung Rosa Luxemburgs vor 90 Jahren. Linke soziale Bewegungen für Frieden, Demokratie und Sozialismus waren und sind zeitgeschichtlich bisher nur temporär Sieger der Geschichte. Ihre Genesis, ihre herausragenden Führungspersönlichkeiten, die Widerstands- und Kampfformen bleiben in der Arbeit der Stiftung Gegenstand von unter anderem lebendig gestalteten Jugendprojekten. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist mit ihrer Namenspatronin zur angefragten Förderin und Begleiterin schulischer „Kofferprojekte“ geworden.

Das Jahr 1939 erinnern – Verantwortung für die Zukunft  über nehmen und das Vermächtnis der Antifaschisten und Antifaschistinnen lebendig erhalten, wollen die vielen Veranstaltungen zum dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. Gerade unter den jugendlichen Zielgruppen nimmt das Interesse an historisch-politischer Bildung und Beschäftigung mit Nazideutschland zu, nicht zuletzt auch auf Grund wachsender rechtsextremistischer Tendenzen in der bundesdeutschen Gesellschaft. 2009 erinnern wir an den vom deutschen Hitlerfaschismus vom Zaune gebrochenen II. Weltkrieg vor 70 Jahren und dessen Folgen für die Geschichte vieler Völker und Gesellschaften.

1949 und die Gründung zweier deutscher Staaten, d.h. 60 Jahre Grundgesetz beschäftigen die bundesweite Arbeit genauso, wie Themen der DDR-Geschichte und der Geschichte der deutsch-deutschen Beziehungen. Hierzu gehören Lebenswege im geteilten Deutschland und das Gespräch mit Zeitzeugen ebenso, wie Widerständiges und Konstruktives im DDR Alltag. Den Abschluss unseres Jahres der lebendigen Geschichte bildet eine Veranstaltung am 3. November 2009 zu den Vorgängen am 4. November 1989. Damals fanden die größten Demonstrationen, die die DDR bis dahin erlebt hatte, statt und leiteten gleichsam eine historische Wende ein.