| Programmleiter*in Handel und Wirtschaft für den Standort Brüssel

Standort Brüssel; Vollzeit, befristet Bewerbungsfrist: 31.07.2019

Ausschreibung

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung sucht zum 1. September 2019 eine/n Programmleiter*in für den Standort Brüssel, Belgien zur Umsetzung des Dialogprogramms Handel und Wirtschaft.

Die Stelle ist auf drei Jahre befristet; eine Verlängerung ist unter Umständen möglich. Dem Auslandseinsatz ab dem 1. März 2020 geht eine sechsmonatige Vorbereitung in der Stiftung in Berlin voraus, die mit der Einstellung beginnt.

Aufgaben:

  • Bearbeitung des Themas „Handel und Wirtschaft“ und Umsetzung eines Dialogprogramms am Standort Brüssel mit inhaltlichen Schwerpunkten zu den Themen internationale Handels- und Wirtschaftspolitiken insbesondere der EU, alternative und faire Handelspolitiken, kritische Analyse transnationaler Konzerne, progressive Industriepolitik und sozial-ökologischer Umbau im Kontext von Handels- und Wirtschaftspolitik
  • das Anfertigen politischer und wissenschaftlicher Analysen sowie Bildungsmaterialien zu den Themen im Aufgabengebiet und deren Publikation
  • die Organisation von Fachgesprächen und internationalen Konferenzen im Themenbereich
  • die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern im Themenbereich
  • die enge Zusammenarbeit mit der Stiftungszentrale, insbesondere dem zuständigen Referat in Berlin, und mit dem Stiftungsumfeld in Deutschland zu den genannten Themen
  • Koordination von Aktivitäten zum Thema im Büro Brüssel
  • die Konzipierung zukünftiger Projektaktivitäten des Dialogprogramms der RLS in der Projektregion Westeuropa sowie Unterstützung von strategischen Planungen zum Themenbereich in anderen Regionalbüros weltweit in Kooperation mit dem zuständigen Referat in Berlin
  • die inhaltliche, administrative und finanzielle Steuerung des Programms einschl. der notwendigen Planungs-, Monitoring- und Evaluierungsprozesse
  • die Berichterstattung gegenüber den Zuwendungsgebern

Anforderungen:

Bewerber*innen verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Dipl., M.A.) in Agrarwissenschaften, Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaften oder über eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrung.
Gefordert sind:

  • Expertise zu internationaler Wirtschafts- und Handelspolitik
  • Kenntnisse in wirkungsorientierter Projektsteuerung und -management sowie in der Finanzadministration öffentlicher Zuwendungen  
  • Methodenkompetenz in der politischen Bildung
  • eine ausgewiesene Publikationserfahrung, falls vorhanden bitte ausgewählte Publikationen beifügen

Wünschenswert sind darüber hinaus:

  • umfassende Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Bereich der staatlichen oder nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Tätigkeit in internationalen Netzwerken oder internationalen Organisationen insbesondere in der Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen und anderen Akteur*innen der Zivilgesellschaft
  • Erfahrungen im Aufbau von Netzwerkstrukturen und der Durchführung von Fachgesprächen und Konferenzen
  • ein hohes Maß an sozialer und interkultureller Kompetenz

Vorausgesetzt werden:

  • perfekte Deutschkenntnisse sowie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache; Kenntnisse in Spanisch und Französisch sind von Vorteil
  • umfassende Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der RLS sowie eine Identifikation mit den von der Stiftung vertretenen politischen Grundpositionen; Bewerber*innen sind in der Lage, diese Positionen aktiv zu kommunizieren und die Arbeit vor Ort in diesem Sinne zu gestalten
  • die Bereitschaft zu reisen

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen im Sinne einer positiven Maßnahme zur Verhinderung oder zum Ausgleich bestehender Nachteile im Sinne des §5 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang fordern wir Bewerber*innen mit Schwerbehinderung und Bewerber*innen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Die Vergütung erfolgt in VG 6 nach dem Tarifvertrag der parteinahen politischen Stiftungen für die Auslandsmitarbeiter*innen. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle (39,5 Wochenstunden).

Bewerbung bis zum 31.07.2019 über: bewerberweb.krz.de/2855

Das Bewerbungsgespräch findet am 16. August 2019 in Berlin statt.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung an uns stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.