| Leiter*in Auslandsbüro in Ramallah, Palästina

Vollzeit, befristet auf drei Jahre, Bewerbungsende: 27.9.2020

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) sucht zum 1.3.2021 eine*n Büroleiter*in in Ramallah. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet, eine Verlängerung ist unter Umständen möglich.

Dem Auslandseinsatz (ab 1.9.2021) geht eine sechsmonatige Vorbereitung (Vollzeit) in der Stiftung in Berlin voraus.

Das Büro der RLS in Ramallah betreut die Arbeit der Stiftung in Palästina und Jordanien.

Der Verantwortungsbereich umfasst:

  • Die Leitung und Außenrepräsentation des Büros
  • Die Auswahl, Koordination und Leitung des lokalen Projektpersonals
  • Die Konzeption sämtlicher Projektaktivitäten der RLS in beiden Ländern in Kooperation mit dem zuständigen Referat in Berlin
  • Die inhaltliche, administrative und finanzielle Steuerung des Programms, einschl. der notwendigen Planungs-, Monitoring- und Evaluierungsprozesse sowie des Berichtswesens
  • Die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und internationalen Ansprechpartner*innen
  • Das Anfertigen politischer Analysen zu Entwicklungen im Aufgabengebiet

Anforderungen:

  • Bewerber*innen verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Dipl., M.A.) in Regionalwissenschaften, Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaft oder über eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrung.
  • Gefordert sind darüber hinaus umfassende Kenntnisse im Bereich der staatlichen oder nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Tätigkeit in internationalen Netzwerken oder internationalen Organisationen sowie Kenntnisse in wirkungsorientierter Projektsteuerung und -management, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen und anderen Akteur*innen der Zivilgesellschaft.
  • Vorausgesetzt werden mehrjährige Erfahrungen in der Leitung von (interkulturellen/internationalen) Teams und generell sehr hohe interkulturelle, soziale und kommunikative Kompetenzen.
  • Bewerber*innen sind mit der Projektregion, insbesondere mit Blick auf ihre progressiven politischen Szenen, Debatten und Akteure, vertraut und verfügen über sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache. Kenntnisse in Arabisch sind von Vorteil.
  • Bewerber*innen sind sich über die besonderen Belastungen und Herausforderungen in politisch volatilen Arbeitskontexten bewusst und verfügen über Erfahrungen in Stress- und Selbstmanagement. Sie sind zudem geübt im behutsamen Umgang mit Menschen in besonderen Belastungs- und Ausnahmesituationen.  
  • Vorausgesetzt werden umfassende Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der RLS sowie eine Identifikation mit den von der Stiftung vertretenen politischen Grundpositionen. Bewerber*innen sind in der Lage, diese Positionen aktiv zu kommunizieren und die Arbeit vor Ort in diesem Sinne zu gestalten.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen im Sinne einer positiven Maßnahme zur Verhinderung oder zum Ausgleich bestehender Nachteile im Sinne des §5 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang fordern wir Bewerber*innen mit Schwerbehinderung und Bewerber*innen mit Migrationshintergrund ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag der parteinahen politischen Stiftungen für die Auslandsmitarbeiter*innen. Es handelt sich um eine Vollzeitstelle (39,5 Wochenstunden).

Aussagekräftige Bewerbungen mit der Angabe von drei Referenz-Personen richten Sie bitte über unser elektronisches Bewerbungsmanagement bis zum 27.9.2020 an:

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Dr. Annegret Rohwedder
Personalreferentin
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung an uns stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Es werden keine Empfangsbestätigungen für Bewerbungen ausgestellt.