| Programmleitung Klimagerechtigkeit (m/w/d)

Vollzeit; Standort New York, USA. Befristet für 3 Jahre. Bewerbungsfrist 18.04.2021

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) sucht zum 01.09.2021 eine Programmleitung für den Standort New York City, USA, zur Umsetzung eines internationalen Programms zu Klimagerechtigkeit.  

Die Stelle ist dem „Dialogprogramm Vereinte Nationen“ der RLS zugeordnet und auf drei Jahre befristet; eine Verlängerung ist unter Umständen möglich. Dem Auslandseinsatz ab dem 01.03.2022 geht eine sechsmonatige Vorbereitung in der Stiftung in Berlin voraus, die mit der Einstellung beginnt.

Der Verantwortungsbereich umfasst:

  • Leitung und Umsetzung eines Programms zum Thema Klimagerechtigkeit, das die Klimakrise als globale Gerechtigkeitskrise versteht
  • Zuarbeit bei der Auswahl des einheimischen Projektpersonals sowie deren Koordination und fachliche Leitung
  • die inhaltliche, administrative und finanzielle Steuerung des o.g. Programms unter Einhaltung der Förderrichtlinien der Zuwendungsgeber, der RLS internen Regularien und nationaler Rechtsvorschriften
  • das Antrags- und Berichtswesen gegenüber den Zuwendungsgebern einschließlich der notwendigen Planungs-, Monitoring- und Evaluierungsprozesse
  • Beobachtung und Analyse der relevanten Prozesse bei den Vereinten Nationen
  • kontinuierlicher Austausch mit Akteur*innen der globalen Klimagerechtigkeitsbewegung sowie anderen internationalen zivilgesellschaftlichen Netzwerken
  • Konzeptionelle und analytische Auseinandersetzung mit dem generellen Diskurs um Klimagerechtigkeit sowie speziellen Themen wie u. a. klimabedingte Migration, Klimaschäden und -verluste, Klimakrise und Rechte vulnerabler Gruppen sowie Menschenrechte, Agenda 2030 / nachhaltige Entwicklungsziele, Energiedemokratie und Just Transitions, Global Green New Deal, Klimafinanzierung und falsche Lösungen etc.
  • Anfertigen politischer und wissenschaftlicher Analysen sowie Bildungsmaterialien zu den Themen im Aufgabengebiet und deren Publikation und Verbreitung
  • Organisation von Fachgesprächen und internationalen Konferenzen im Themenbereich
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern im Themenbereich
  • enge Zusammenarbeit mit der Stiftungszentrale, insbesondere dem zuständigen Referat in Berlin, und mit dem Stiftungsumfeld in Deutschland zu den genannten Themen, sowie die Mitwirkung an büro-/referats-/bereichsübergreifenden Programmen bzw. Projekten.
  • Konzipierung und Durchführung von Projektarbeit im Rahmen des Programms, sowie Unterstützung anderer Regionalbüros im Themenbereich Klimagerechtigkeit weltweit in Kooperation mit den zuständigen Referaten in Berlin 

Anforderungen: 

  • Bewerber*innen verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Dipl., M.A.) in Sozial- und Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Geografie, Regionalwissenschaften oder über eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrung
  • Expertise zu sozial-ökologischer Transformation, Klimagerechtigkeit, internationaler Klimapolitik, klimapolitischen Prozessen der Vereinte Nationen, Klimagerechtigkeitsbewegungen und globalen zivilgesellschaftlichen Netzwerken
  • Methodenkompetenz in der politischen Bildungsarbeit
  • Kenntnisse in internationaler Projektarbeit, wirkungsorientierter Projektsteuerung und Projektmanagement sowie in der Finanzadministration öffentlicher Zuwendungen


 
Wünschenswert sind darüber hinaus:
 

  • umfassende Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Bereich der internationalen Politik, staatlichen oder nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Tätigkeit in internationalen Netzwerken oder internationalen Organisationen insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Akteur*innen / Institutionen der Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen und anderen Akteur*innen der Zivilgesellschaft
  • Erfahrungen im Aufbau von Netzwerkstrukturen, der Durchführung von Fachgesprächen und Konferenzen und der Erstellung von Bildungsformaten und -materialien
  • Nachgewiesene Publikationserfahrung


 
Vorausgesetzt werden:
 

  • schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau, sowie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache (fließend in Wort und Schrift); Kenntnisse in anderen UN-Sprachen sind von Vorteil
  • Erfahrung in der (fachlichen) Leitung von (internationalen/interkulturellen) Teams und generell hohe soziale und interkulturelle Kompetenz
  • umfassende Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der RLS sowie eine Identifikation mit den von der Stiftung vertretenen politischen Grundpositionen; Bewerber*innen sind in der Lage, diese Positionen aktiv zu kommunizieren und die Arbeit vor Ort in diesem Sinne zu gestalten
  • die Bereitschaft weltweit zu reisen
     

Die Vergütung erfolgt nach Manteltarifvertrag für die Auslandsmitarbeiter*innen der parteinahen politischen Stiftungen. Die Stelle ist eine Vollzeitstelle mit 39,5 Std./Woche.

Die Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen im Sinne der Leitlinien der Stiftung, sowie des §5 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) verhindernd bzw. ausgleichend entgegenzuwirken. Wir möchten deshalb Frauen*, People of Colour, Menschen mit Schwerbehinderung, trans*idente Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen jeglicher Nationalität, Religion, sexueller Orientierung oder mit anderen zu Benachteiligung/Diskriminierung führenden Merkmalen, die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zu einer Bewerbung ermutigen.

Aussagekräftige Bewerbungen bitte bis zum 18.04.2021 über unser Bewerber*innen-Portal: https://bewerberweb.krz.de/2855#positions.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung an uns stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zu Zwecken des Bewerbungsverfahrens gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Die Bewerbungsgespräche finden am 11.05.2021 statt.