Ausschreibung | Leiter*in Auslandsbüro Neu-Delhi (w/d/m)

Vollzeit, befristet, Bewerbungsfrist: 12.02.2023

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V. sucht zum 01.04.2023 eine*n Leiter*in (w/d/m) des Auslandsbüros in Neu-Delhi, Indien. Der Zuständigkeitsbereich umfasst die Länder Indien, Bangladesch, Nepal, Sri Lanka, Pakistan und Afghanistan. Es handelt sich um eine Beschäftigung in Vollzeit (39,5 Wochenstunden). Die Stelle ist auf drei Jahre befristet, eine Verlängerung ist möglich.

Die Arbeitsaufnahme in Neu-Delhi ist im Herbst 2023 vorgesehen. Dem Auslandseinsatz geht eine sechsmonatige Vorbereitung in der Stiftungszentrale in Berlin voraus.

Arbeitsaufgaben

  • Leitung und Außenrepräsentation des Regionalbüros
  • ggf. erforderliche Anpassung der erforderlichen Infrastruktur für das Regionalbüro
  • Auswahl und Leitung des einheimischen Projektpersonals
  • Konzipierung sowie inhaltliche Steuerung sämtlicher Eigen- und Projektmaßnahmen der RLS in den Projektländern
  • strategische Konzipierung von Neuvorhaben in Ländern der Region in Kooperation mit dem zuständigen Referat in Berlin
  • enge Zusammenarbeit mit der Stiftungszentrale, insbesondere dem zuständigen Referat in Berlin
  • Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und internationalen Ansprechpartner*innen der RLS
  • Anfertigung politischer Analysen zu gesellschaftlichen Entwicklungen
  • administrative und finanzielle Steuerung der Programme, einschließlich der notwendigen Planungs-, Monitoring- und Evaluierungsprozesse
  • Antragserarbeitung und Berichterstattung gegenüber den Zuwendungsgebern

Anforderungen

  • Bewerber*innen verfügen vorzugsweise über einen Hochschulabschluss in Regionalwissenschaften, Sozial- oder Politikwissenschaften, Geschichtswissenschaft, Entwicklungsökonomie, Wirtschaftswissenschaften, Jura oder eine vergleichbare Qualifikation und mehrjährige Berufserfahrungen auf ihrem Fachgebiet.
  • Bewerber*innen sind mit der Projektregion (sozioökonomischen und politische Situation, linke Akteur*innen und Akteurskonstellationen) eng vertraut und verfügen über schriftliche und mündliche Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau und verhandlungssichere Kenntnisse der englischen Sprache. Kenntnisse lokaler Sprachen aus der Programmregion sind von Vorteil.
  • Bewerber*innen verfügen über ausgeprägte soziale und interkulturelle Kompetenz sowie kommunikative und organisatorische Fähigkeiten. Das schließt die Führung von heterogenen Teams mit spezifischem kulturellem Hintergrund ein.
  • Vorausgesetzt werden umfassende Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der RLS sowie eine Identifikation mit den von der Stiftung vertretenen politischen Grundpositionen. Bewerber*innen sind in der Lage, diese Positionen aktiv zu kommunizieren und die Arbeit vor Ort in diesem Sinne zu gestalten.
  • Gefordert sind darüber hinaus Erfahrungen im Bereich der staatlichen oder nichtstaatlichen Entwicklungszusammenarbeit, der Tätigkeit in internationalen Netzwerken oder internationalen Organisationen in der Projektregion.
  • Bewerber*innen verfügen über umfangreiche Kenntnisse in Projektsteuerung und -management sowie in der Finanzadministration öffentlicher Zuwendungen, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen bzw. anderen Akteuren der Zivilgesellschaft.
  • Weitere Voraussetzungen sind die gesundheitliche Tauglichkeit unter erschwerten klimatischen Bedingungen (Tropentauglichkeit) und das sichere Führen von Kraftfahrzeugen (Führerschein Klasse B – PKW).
  • Die Bereitschaft zu Reisen in die Länder der Programmregion und nach Deutschland wird vorausgesetzt.

Die Vergütung erfolgt nach Manteltarifvertrag für die Auslandsmitarbeiter*innen der parteinahen politischen Stiftungen.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, bestehenden gesellschaftlichen Benachteiligungen im Sinne der Leitlinien der Stiftung sowie des §5 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang fordern wir Frauen*, People of Colour, Menschen mit Schwerbehinderung, trans*idente Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, sowie Menschen mit jeglicher Nationalität, Religion und sexueller Orientierung, oder anderer zu Benachteiligung/Diskriminierung führender Merkmale, die die Voraussetzungen der Stellenbeschreibung erfüllen, ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Bewerbungen können bis zum 12.02.2023 über unser Bewerbungsportal eingereicht werden:

https://bewerberweb-lai04.krz.de/2855#positions

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 24.02.2023 statt.