Dokumentation Was ist das Neue an der neuen Linken?

Gesellschaftsanalyse aus Geschlechtersicht. Reihe »Gesellschaftspolitische Foren«

Information

Zeit

28.04.2007


 

Einführung

Gesellschaftsanalyse aus Geschlechtersicht zu betreiben bedeutet, Ökonomie und gesellschaftliche Naturverhältnisse, Staat, (internationale) Politik, Kultur und Lebensweisen – mithin die gesamte Gesellschaft – in den Blick zu nehmen. Eine neue Linke, die sich dieser Herausforderung stellt und in ihren Analysen Geschlecht als zentrale Strukturkategorie von Gesellschaft begreift, kann so erstmals eine umfassende Perspektive solidarischer Vergesellschaftung gewinnen. Dazu muss sie in ihren Analysen von den veränderten Konstellationen und Widersprüchen ausgehen, die sich im neoliberalen Kapitalismus herausgebildet haben.

Die Frage, wie eine Gesellschaftsanalyse, die sich am Konzept der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse orientiert im Einzelnen zu bewerkstelligen wäre, und an welche Überlegungen aus der Frauen- und Geschlechterforschung hierfür angeknüpft werden kann, sollte auf der Arbeitstagung diskutiert werden. Im Besonderen ging es um den Zusammenhang von Geschlechterverhältnissen und Privatisierung sowie um die Auseinandersetzung mit postkolonialen feministischen Perspektiven auf soziale Gerechtigkeit. Den Abschluss bildete ein kritisch feministischer Blick auf das programmatische Eckpunktepapier der neuen Linkspartei. 

Konzept: Sünne Andresen/ Susanne Lettow

An der Diskussion beteiligen sich:Evelin Wittich, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung; Sünne Andresen, Soziologin Berlin; Susanne Lettow, Philosophin Berlin; Iris Nowak, Sozialökonomin Hamburg; Maria do Mar Castro Varela, Politikwissenschaftlerin Oldenburg; Ulrike Schleier, Frauenfachkommission der WASG Niedersachsen

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Programm

10.00
Eröffnung durch Evelin Wittich, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung

10.05 - 10.15
EinführungSünne Andresen/Susanne Lettow

10.15 – 10.45
Selbstbestimmung braucht öffentliche Güter – linke feministische Perspektiven Iris Nowak

10.45 – 11.30
Diskussion

11.30 – 11.45
Kurzpause

11.45 – 12.30 »Rasse«, Klasse, Geschlecht. Postkoloniale feministische Perspektiven auf soziale Gerechtigkeit – Maria do Mar Castro Varela

12.30 – 13.00
Diskussion

13.00 – 14.00 
Mittagspause

14.00 – 14.45
Feministische Kritik am EckpunktepapierUlrike Schleier

14.45 – 15.45
Schlussdiskussion - Perspektiven

ab 15.45                       
Kontakte bei Kaffee und Gebäck

Moderation: Sünne Andresen/ Susanne Lettow

 

Teilnahmebeitrag
10 EUR/ermäßigt 5 EUR

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Text-Dokumentationen

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Audio-DokumentationenRLS podcast-radio

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Produktion: RLS Brandenburg (externer Link in neuem Fenster folgt http://www.bbg-rls.de)