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Dokumentation : „Hure spielen“

Die Arbeit der Sexarbeit. Buchpräsentation mit Autorin Melissa Gira Grant.

Wichtige Fakten

Datum
17.10.2014
Veranstalter
Katharina Pühl,
Mit
Melissa Gira Grant, Katharina Florian, Moderation: Liad Kantorowicz
Themenbereiche
Ungleichheit / Soziale Kämpfe, Geschlechterverhältnisse, Partizipation / Bürgerrechte

Details

In der Debatte um ein Verbot der Prostitution kommen Sexarbeiterinnen - und erst recht Sexarbeiter - kaum selbst zu Wort. Dabei fällt auf, dass auch viele Feministinnen ein Verbot befürworten. Melissa Gira Grant argumentiert dagegen, dass dies eine zutiefst sexistische Auffassung von Prostituierten sei, wie sie eigentlich eher konservativen alten Männern unterstellt werden könnte: als unterdrückte Opfer, die es zu befreien gilt. Die aus dieser Bevormundung folgende Forderung, Prostitution gehöre verboten, wird aber kaum jemals von den Sexarbeiter_innen selbst vertreten.

In ihrem Buch Hure spielen stellt Melissa Gira Grant, Journalistin und ehemalige Sexarbeiterin, die Dinge vom Kopf auf die Füße und lässt die Akteure selbst zu Wort kommen. Ihre These ist, dass die Position von Alice Schwarzer & Co. einen paternalistischen Willen zur Kontrolle ausdrückt und plädiert stattdessen für einen grundsätzlich neuen Blick auf die Sexindustrie. Dabei berücksichtigt sie auch männliche und transsexuelle Sexarbeit.

Moderatorin Liad Kantorowicz engagiert sich politisch für die Rechte von Sexarbeiter_innen in Europa. Sie ist Performance-Künstlerin, Aktivistin und ehemalige Sexarbeiterin aus Israel/Palästina, Mitbegründerin der ersten Queer-Comunity im Nahen Osten und lebt zur Zeit in Berlin.

Alle Termine der Lesereise und mehr Informationen

Fotos der Buchpräsentation

Mediathek

„Hure spielen“

Mitwirkende
Melissa Gira Grant,

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Mitwirkende
Melissa Gira Grant,

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Die Arbeit der Sexarbeit

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Die Arbeit der Sexarbeit

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