Globale Debatte: Linke, Antisemitismus, Nahost

Der Fall des Eisernen Vorhangs konfrontierte Linke weltweit mit der Idee vom „Ende der Geschichte“. Weckte Mitte der 90er Jahre der Slogan „Eine andere Welt ist möglich“ neue Hoffnungen, relativierten diese sich kurz darauf im Zuge des G8-Gipfels von Genua und der islamistischen Terroranschläge vom 11. September 2001. Die neoliberale Wende und nationalistische Politiken sorgten für eine Zersplitterung linker Bewegungen. Besonders deutlich wird dies anhand der Wahrnehmung von und des Umgangs mit Antisemitismus und Nahostkonflikt. Stellt Israel für einige Linke in Deutschland die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ dar, herrscht in anderen Teilen der Welt ein Konsens unter Linken, Israel als „kolonialistisches Unterfangen“ zu begreifen. Ein Blick über den Tellerrand mag uns dabei helfen, Unterschiede, aber auch die eigene Position besser zu verstehen.

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