Migrationspolitik als Transformationsprojekt

Erweiterung des Terrains

Eine Baustellenbesichtigung

Nach dem «Sommer der Migration» liegen (wie so häufig) linke Hoffnung und linke Verzweiflung ziemlich nah beieinander. Auf der einen Seite die millionenfach unter Beweis gestellte Solidarität mit den Geflüchteten, das massenhafte Unterlaufen der staatlich verordneten Ausgrenzungspolitik. Auf der anderen Seite die wachsende staatliche Repression, die unverhohlene rassistische Gewalt und rechtspopulistische Bewegungen, die versuchen, aus dem Thema Einwanderung Profit zu ziehen.

Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Mit welchen Strategien können wir aus der Defensive kommen? Welchen Weg soll die europäische Migrationspolitik einschlagen? Wie wird die Rolle der Linken gesehen? Dazu befragten wir Anfang 2017 wichtige Impulsgeber*innen des Migrationsdiskurses. 

Die einzelnen Gespräche thematisieren das europäische Grenzregime, globale Bürgerrechte, die Rolle des Wohlfahrtstaates in den Klassenauseinandersetzungen, die Solidarität in betrieblichen Kämpfen, die Geschlechterfrage in postkolonialen Verhältnissen, die Kämpfe der Geflüchteten um Teilhabe und die Stärke (post-)migrantischer Lebenswelten.

Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie Migration als ein Vermögen begreifen, die soziale Frage in einem demokratisierenden Sinn zu beantworten. Die Reihe setzt damit der gesellschaftlichen Polarisierung, die gegenwärtig vor allem um die Frage von Einwanderung, Teilhabe und Bürgerrechte kreist, eine linke Position jenseits national-sozialer Kurzschlüsse entgegen. 

Alle Gespräche im Überblick:

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Kontakt

Rolle Persondetails
Referent für Migration Dr. Massimo Perinelli
E-Mail: massimo.perinelli@rosalux.org
Telefon: (030) 44310-471
Raum: 740