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Documentation : „Bildung is a Battlefield!“

Lernen im neoliberalen Kapitalismus und Alternativen

Key facts

Event location
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Date
05.07.2019 - 06.07.2019
Organizer
Marcus Hawel,
Themes
Bildungspolitik, Bildung für alle, Bildung als Intervention, Mitmachen, Studienwerk
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Details

Die Ausgangslage: Bildung im Neoliberalismus

Die neoliberalen Umbauversuche des Bildungswesens in den letzten 30 Jahren sind nicht ohne Konflikte abgelaufen, und diese halten weiterhin an. Die scharfen Kontroversen über die Ausrichtung von Schule und die Umstrukturierung der Hochschullandschaft sind Beispiele für diese Entwicklung. Auf der Tagung haben wir uns gemeinsam damit beschäftigen, was sich verändert hat. Wodurch sind die neoliberalen Konzepte gekennzeichnet? Und: Wie unterscheiden sich linke und neoliberale Lernkonzepte? Welche Kämpfe gab und gibt es? Aber auch: Welche Alternativen stehen bereit? Wir wollen Austausch herstellen, kritische Reflexion und gegenseitige Beratung sowie Alternativen diskutieren. Uns interessiert auch, wie sie wirkmächtig werden können. Denn wir wollen nicht nur über die soziale Wirklichkeit diskutieren, sondern auch ins Handeln kommen!

Die Themenblöcke und Formate: Struktur der Workshops und Rahmenprogramm

Die Tagung begann mit einem Auftaktpodium und zwei Impulsvorträgen mit Prof. Dr. Eva Borst und Dr. Andreas Keller mit anschließender Diskussion zum Thema der Tagung „Lernen im neoliberalen Kapitalismus und politische Alternativen“.

Es gab vier Workshopslots von jeweils 120 Minuten, in denen jeweils 6 Workshops parallel stattfanden. Dabei gab es unterschiedliche Formate wie: Analytische bzw. empirische oder theoretische Workshops, Reflexions- und Austauschangebote, Utopienwerkstätten, theaterpädagogische Einheiten, kulturelle Beiträgen und Angebote zu spezifisch linken Methoden, Lernformen oder Lernmaterialien.

Inhaltlich orientierten sich die Angebote an vier Themensträngen: Analyse der Denkweisen/Strategien der Neoliberalisierung, soziale Kämpfe und Konfliktpraxen der Akteure in den Bildungsbereichen, Folgen der Neoliberalisierung auf die Gesellschaft/Bildungssektoren und alternative Bildungsansätze/Bildungsutopien.

Als Kulturprogramm zeigten wir am Freitagabend den mehrfach ausgezeichneten Film „Rebel High School“. Es gab Vernetzungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer*innen zwischen den Workshopphasen und in Form eines Open Space. Am Samstag beendeten wir die Veranstaltung mit einer theaterpädagogisch unterstützten Kreativwerkstatt zu der Fragen und Möglichkeiten einer solidarischen Bildung unter neoliberalen Bedingungen.

Die ersten Bildungswerkstatt „Auf den Schultern von Riesen“ fand im Februar 2017 statt, die zweite „Verbindende Bildung“ im Februar 2018.

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