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Donald Trump zeigt sich mit Messi und Ronaldo im Weißen Haus, er besucht Fußballspiele, Rennstrecken, Kampfsportevents. Im Sport kann sich der US-Präsident volksnah geben, während seine Militäroperationen in Venezuela und im Iran Kritik hervorrufen. Auch die Fußball-WM 2026 bietet Trump eine Bühne. Sein Partner: Gianni Infantino. Der Fifa-Präsident hat Trump den „Peace Prize“ verliehen und wurde in dessen Friedensrat berufen.
Trump und die Fifa bilden ein Bündnis, das an eine globale Entwicklung anknüpft. Seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für ihren Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der WM 2034 die Transformation voran.
Das Stadion war nie nur ein Ort des Spiels. Aber es war selten so offen ein Instrument der Macht. Wie verwandelt sich der Fußball in ein Vehikel des Nationalismus – und was bleibt vom schönen Spiel, wenn die Kurve zur Kulisse wird?
Moderation: Stephan Lahrem
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit Gesellschaftsspiele e.V.
Ronny Blaschke ist als Buchautor und Journalist auf politische Themen im Fußball spezialisiert, er arbeitet unter anderem für den Deutschlandfunk, die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet.
Stephan „Larry“ Lahrem, Vorsitzender von Gesellschaftsspiele e.V., ist Menschen- und Fußballfreund mit einer Vorliebe für Unterklassiges: Er lebt in Berlin-Neukölln und geht an den Wochenenden ins Karl-Liebknecht-Stadion nach Babelsberg.
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Franziska Albrecht
Deputy Head of Political Communication, Rosa-Luxemburg-Stiftung
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