21 November 2021 Film Gedächtnisprotokolle der Sprachlosigkeit

Ein Dokumentarfilm des Zeitzeug*innentheaters mit anschließender Podiumsdiskussion (live & im Stream)

Information

Event location

Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln

Date

21.11.2021, 17:00 - 19:00 Hr

Themes

Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Kunst / Performance

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Bereits im Frühjahr 2021 sollte «Gedächtnisprotokolle der Sprachlosigkeit» als Theaterstück auf der Bühne des Schauspiel Köln uraufgeführt werden, Corona machte dies allerdings unmöglich. Deshalb sind die ursprünglich geplanten Theaterszenen sowie die Reflexionen der Darsteller*innen über das Stück in einem Dokumentarfilm zusammengeflossen.

In dem Film begeben sich junge Menschen auf die Suche nach Identität; ihrer eigenen und die ihrer Familie. Sie stellen Fragen: Was hat die Shoah heute noch mit mir zu tun? Was hat meine Familie während des NS-Regimes gemacht?
 
Unterschiedliche Stimmen von direkt Betroffenen sind im Film zu hören: So erzählt Herbert Rubinstein, ein Zeitzeuge der ersten Generation, wie er als kleines Kind ins Ghetto ziehen musste. Shulamit Baxpehler, eine Zeitzeugin der zweiten Generation, berichtet vom Schweigen ihrer Mutter, die sich vor den Nazis verstecken musste und deren Mutter Auschwitz überlebte. Die Zuschauenden geraten immer mehr in einen Sog aus Reflexionen und Erfahrungsberichten, die am Ende auch sie berühren.

Die Premiere des Dokumentarfilms «Gedächtnisprotokolle der Sprachlosigkeit» wird am 21. Novemer 2021 im FORUM Volkshochschule Köln gezeigt – live vor Ort und im Stream.
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung:

  • Bei Interesse an einer Teilnahme vor Ort bitte anmelden beim Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.:  telefonisch unter 0221-179294-0 oder per Email an info@nsberatung.de
  • Zur Anmeldung für den Stream bitte dem Link folgen: https://bit.ly/2XSTgfs

Das Projekt wird vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. in Kooperation mit dem Schauspiel Köln, der Integrierten Gesamtschule Innenstadt (igis) und der Gesamtschule Bergheim durchgeführt.
 
Gefördert durch: Aktion Mensch e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW, Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V." und aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW e.V., Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus a.d.a., Rhein-Erft-Kreis und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programm »Demokratie leben«.

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