Description
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Es ist ein weiteres Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands und bedeutete Verfolgung und Repression für die Mitglieder.
Die Veranstaltung
• wirft einen Blick zurück, in die Jahre des Verbots der KPD
• zeigt Auswirkungen des KPD-Verbots für die weitere Entwicklung der BRD
• fragt nach Parallelen zur aktuellen Entwicklung von Kriegspolitik, Wehrpflicht, Sozial- und Demokratieabbau
• weist hin auf den Ausbau des Repressionsapparats, die Änderungen im Polizeigesetz in SH, die Militarisierung, die wieder vorgesehenen Berufsverbote, die Gesinnungsschnüffelei, die Versuche des Abbaus der Demokratie und fragt nach Ähnlichkeiten der Verhältnisse wie in den 50er-Jahren.
Allerdings war die Diskussion über eine alternative Gesellschaft, über Sozialismus statt Kapitalismus, über den Klassenkampf wenig ausgeprägt, soziale Fragen spielten nur in den konkreten sozialen Kämpfen eine Rolle.
Dennoch war den Herrschenden das Verbot der KPD in der jungen BRD wichtig. Die Gründe und welche weitreichenden Folgen für die Entwicklung der BRD das Verbot vom August 1956 hatte, das wollen wir diskutieren.
Ablauf
Begrüßung: Bettina Jürgensen, marxistische linke SH,
Moderation: Heinz Stehr, Netzwerk kommunistische Politik in der DKP SH
Georg Fülberth, Dr. phil., Jg. 1939. Von 1972 bis 2004 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg, mit den Forschungsschwerpunkten Theorie und Geschichte des Kapitalismus und Geschichte der Arbeiterbewegung.
Zahlreiche Bücher wie die Basiswissen-Bände ›Kapitalismus‹, ›Sozialismus‹ und ›Marxismus‹, publiziert in Zeitungen und Zeitschriften
Eine Veranstaltung der marxistische linke SH durchgeführt mit Unterstützung vom Netzwerk kommunistische Politik SH und der VVN-BdA, in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung SH