Description
14. Wolfener Filmtage „80 Jahre Gründung der DEFA“
Siehe Programm
Veranstaltung der RLS Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Förderverein Industrie- und Filmmuseum Wolfen e.V.
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Am 17. Mai 1946 überreichte der sowjetische Kulturoffizier Sergej Tulpanow in Babelsberg die Gründungsurkunde der Deutschen Film Aktiengesellschaft (DEFA). Ein neues Kapitel deutscher Filmgeschichte sollte geschrieben werden. Ein Anliegen der DEFA-Gründer war, mit dem Medium Film zu helfen, die Köpfe der Deutschen vom Faschismus zu befreien und den Wiederaufbau des zerstörten Landes zu befördern. Seit 1952 lagen alle Aktienanteile in den Händen der 1949 gegründeten DDR und aus der DEFA wurde ein Staatsbetrieb. Auf dem alten UFA-Gelände entstand das Studio für Spielfilme. Zwischen 1946 und 1992 entstanden in den DEFA-Studios ungefähr 700 Spielfilme – darunter Märchen, Kinderfilme, Literaturverfilmungen, antifaschistische Stoffe, Gegenwartsstreifen, Indianer- und Unter haltungsfilme, 950 Animationsfilme, 2.250 Dokumentar- und Kurzfilme und Wochenschauen sowie über 600 Filme für das DDR-Fernsehen.
Die DEFA-Stiftung
Am 15. Dezember 1998 wurde die DEFA-Stiftung als eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin gegründet. Sie besitzt die Rechte am gesamten DEFA-Filmbestand und versteht sich als eine Institution, die kulturelles Wissen vermitteln möchte. Ziel der DEFA-Stiftung ist es, kommenden Generationen das DEFA-Erbe als Quelle für zeithistorische, politische und ästhetische Forschungen und künstlerische Entdeckungen zu überliefern.
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