9 November 2021 Lesung/Gespräch «Der Horizont meiner Träume» – Lesung und Gespräch mit Nafissatou Dia Diouf (Senegal)

Im Rahmen des Projekts «Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen» der Kölner Literaturreihe «stimmen afrikas»

Information

Event location

Institut français Köln
Sachsenring 77
50677 Köln

Date

09.11.2021, 19:30 - 21:30 Hr

Themes

Neonazismus / Rassismus, Migration / Flucht, Kunst / Performance, Nordafrika, Südliches Afrika, Westafrika, Ostafrika

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stimmen afrikas präsentiert im Rahmen der Shortstory-Reihe Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen je zwei Kurzgeschichten von sechs Schriftsteller*innen aus sechs Ländern Afrikas. Das Besondere: Die Geschichten werden von Studierenden des Masterstudiengangs „Literatur übersetzen“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ins Deutsche übersetzt.

Nach dem Online-Festival Gegen das Vergessen im April 2021 wird nun im 2. Teil mit Blick in die Zukunft die Schriftstellerin Nafissatou Dia Diouf mit ihrer ins Deutsche übersetzten Kurzgeschichte «Der Horizont meiner Träume» vorgestellt.

Das Gespräch moderiert Elisa Diallo. Die Spoken Word Künstlerin Lysiana liest aus «Der Horizont meiner Träume» und Ellen Schwabe berichtet über ihre Arbeit an der Übersetzung der Kurzgeschichte. Azizè Flittner wird das Gespräch ins Deutsche verdolmetschen.

Eintritt: norm. 8€ / erm. 6€
Weitere Infos: https://www.stimmenafrikas.de


Nafissatou Dia Diouf, 1973 geboren im Senegal, lebt mit ihrer Familie in Frankreich. Sie schreibt Novellen, Gedichte und Literatur für Jugendliche und Chroniken der Gesellschaft. In SocioBiz (Éditions Tamalys 2010, 2013) entwirft sie eine Satire der heutigen Gesellschaft Senegals. La Maison des épices (Haus der Gewürze 2014) ist ihr erster Roman. Ihre Kurzgeschichte J’irai… (Ich fahre nach…), übersetzt von Gundula Hornig, wurde im Rahmen des stimmen afrikas Shortstory Festivals im April 2021 vorgestellt.

«L’horizon de mes rêves» (Dt.: Der Horizont meiner Träume) erzählt von einem Studenten aus Dakar. Vor dem Hintergrund der Historie des Viertels Médina in Dakar und der Kolonialgeschichte des Senegal geht es auch um die Träume und Hoffnungen des jungen Mannes. Er hält die Ablehnung seines Visums in den Händen, das ihm seine Promotion in Frankreich ermöglichen sollte. Die Weite des Atlantiks vor Augen, denkt er darüber nach, wie unterschiedlich im Laufe der Geschichte mit Grenzen umgegangen wird. Während seine Vorfahren gezwungen wurden, ihre Heimat als Sklaven oder Soldaten zu verlassen, bleibt ihm die Welt außerhalb seines Landes verschlossen.


Die stimmen afrikas Reihe "Blick in die Zukunft - Gegen das Vergessen" wird gefördert von: Auswärtiges Amt, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, NRW Kultursekretariat, Stadt Bonn Kulturamt, Stadt Köln Kulturamt, Sparkasse KölnBonn, Brot für die Welt, Rosa-Luxemburg-Stiftung. In Kooperation mit: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut français Köln/ Düsseldorf, Institut français Bonn

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