Description
Mit Udo Mellentin (Diplom-Hydrologe)
Eine Veranstaltung von Sachsen im Klimawandel, attac Regionalgruppe Dresden und Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Der Klimawandel in Sachsen führt zu extremeren Wetterereignissen, wie Dürren und Starkregen, die den Wasserhaushalt stark belasten: Sinkende Grundwasserspiegel, verminderte Wasserverfügbarkeit und steigender Bedarf durch Hitze führen zu Wasserstress, während Starkregen die Infrastruktur herausfordert. Insbesondere seit 2016 manifestieren sich über Monate andauernde Niederschlagsdefizite im Dürrezustand des Bodens, in rückläufigen Pegelständen von Oberflächengewässern, in einer Zunahme der Ernteertragssicherheit sowie in einem mangelhaften bis schlechten Gesundheitszustand städtischer Gehölze und des Baumbestandes sächsischer Forste.
Sachsen reagiert mit dem Handlungsprogramm „Zukunft Wasser für Sachsen“ (2024), das Maßnahmen zur Anpassung der Wasserwirtschaft und Wassersicherung in zehn Handlungsfeldern definiert, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Wasserqualität zu erhalten.
Dipl.-Hydrologe Udo Mellentin beschreibt den Zusammenhang von Klimawandel und Wasserhaushalt in Sachsen und diskutiert die Maßnahmen zur Begrenzung der Folgen eines schwankenden bis defizitären Wasserhaushaltes.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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